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Kurz notiert

Hier finden Sie Kurznachrichten von Ascenion, ihren Partnern und aus dem Technologietransfersektor:

01.10.2018

Ascenions Portfoliounternehmen iThera erhält EUR 7 Millionen

iThera Medical, eine Ausgründung des Helmholtz Zentrums München, hat eine Serie-C-Finanzierung abgeschlossen. Neue Investoren sind FLUXUNIT, die Venture Capital Unit von OSRAM, und der Wachstumsfonds Bayern. Die bisherigen Investoren BayBG und Extorel haben sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt. Das Unternehmen wird die Mittel von mehr als EUR 7 Millionen nutzen, um die klinische Entwicklung seiner bahnbrechenden Bildgebungstechnologie, MSOT (multispektrale optoakustische Tomografie) weiter zu beschleunigen und auszubauen. Der Schwerpunkt wird zunächst auf der Validierung der Technologie zur Diagnose chronisch entzündlicher Darmerkrankungen liegen.
 
MSOT ermöglicht es, optische Kontraste auch in mehreren Zentimetern Tiefe abzubilden, ohne das umgebende Gewebe zu beeinträchtigen. Die Technologie wurde bereits erfolgreich für Anwendungen in der präklinischen und klinischen Entwicklung kommerzialisiert. Mehr als 75 Systeme sind inzwischen weltweit im Einsatz. Jetzt will iThera sie auch für diagnostische Zwecke für Patienten verfügbar machen. Gemeinsam mit Universitäten und Universitätskliniken hat das Unternehmen bereits unterschiedliche Anwendungen erforscht und dabei gezeigt, dass MSOT hohes Potenzial besitzt, die Diagnose unterschiedlicher Krankheiten zu verbessern. Dies kann eine frühere und gezieltere Behandlung ermöglichen. Vielversprechende Ergebnisse wurden kürzlich in mehreren renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Webseite von iThera

29.09.2018

Innovative Krebstherapie BLINCYTO auch in Japan zugelassen

Amgen hat mitgeteilt, dass das Japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales das Medikament BLINCYTO® (blinatumomab) zur Behandlung spezieller Formen der Akuten Lymphatischen B-Zell Leukämie (ALL) zugelassen hat.

BLINCYTO ist ein bispezifischer Antikörper, der dem Immunsystem hilft, B-Zellen zu bekämpfen. Er verbindet B-Zellen, die das CD-19-Antigen exprimieren, mit T-Zellen über deren CD3-Rezeptor. Dadurch aktiviert er die T-Zellen, die B-Zellen zu vernichten. Die Technologie basiert auf geistigem Eigentum des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie wurde zunächst vom Münchner Start-up Micromet entwickelt, das dann von Amgen übernommen wurde. BLINCYTO ist die erste und einzige zugelassene Immuntherapie von Amgens BiTE®-Plattform.

BLINCYTO ist in den USA und in Europa bereits für bestimmte ALL-Indikationen zugelassen.

Weitere Informationen:
Amgens Pressemeldung (nur in englischer Sprache verfügbar)

27.09.2018

HKI ist Teil eines neuen Exzellenzclusters zur Erforschung mikrobieller Gemeinschaften

Ascenions Partner-Institut, das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI), bildet zusammen mit der Universität Jena und weiteren Partnern das neue Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“. Schwerpunkt ist die Erforschung komplexer Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen, die in vielerlei Hinsicht für Menschen und ihre Umwelt von Bedeutung sind. Wichtige Fragen betreffen z.B. die Fruchtbarkeit von Böden, die Qualität von Gewässern und den Kampf gegen multiresistente Keime.

„Gerade im Bereich multiresistenter Keime ist das HKI sehr stark und hat schon mehrere Ergebnisse erzielt, die für die Entwicklung neuer Strategien zu deren Bekämpfung hochrelevant sind“, meint Dr. Sabina Heim, Technologiemanagerin bei Ascenion, die u.a. das HKI betreut. „Wir freuen uns sehr über den Erfolg in der Exzellenzstrategie. Das bringt auch diesen Forschungsarbeiten frischen Rückenwind.“

Das HKI hat an der Ausarbeitung des Forschungskonzeptes maßgeblich mitgewirkt. Axel Brakhage, Lehrstuhlinhaber an der Universität Jena und Direktor des Leibniz-HKI, ist Sprecher des neuen Exzellenzclusters.

Mehr Information:
Pressemeldung des HKI

04.09.2018

Ascenion berichtet: Zahlen und Highlights des Jahres 2017

Viele großartige Projekte unserer Partner haben 2017 wichtige Meilensteine erreicht, diagnostische und therapeutische Ansätze ebenso wie Plattformtechnologien, z. B. zur Bildgebung. Wir machen die Zwischenerfolge transparent, mit denen der Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung Stück für Stück vorangeht. Und wovon am Ende Patienten profitieren.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit im Jahr 2017 war die Unterstützung von Start-ups. Dieser Bereich wird auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen, weshalb wir uns gemeinsam mit der TechnologieAllianz, Investoren, den zuständigen Ministerien, Gründern und anderen Technologietransfereinrichtungen für die Etablierung transparenter Standards für Beteiligungen und Lizenzen engagieren.

Im Jahr 2017 haben wir 30 Partner unterstützt und

  • 111 Erfindungsmeldungen geprüft und 53 Patentanmeldungen begleitet,
  • 18 Ausgründungsvorhaben und mehrere Projektentwicklungen intensiv unterstützt,
  • 6,22 Mio. Euro an Fördermitteln für die translationale Entwicklung eingeworben,
  • 2 Neubeteiligungen erworben und 1 Portfoliounternehmen verkauft; 2 Portfoliounternehmen wurden mit 16,5 Mio. Euro finanziert,
  • 1,6 Mio. Euro an die LifeScience-Stiftung ausgeschüttet, zumeist aus Beteiligungserlösen und
  • 58 erlösbringende Verträge mit der Industrie ausgehandelt. 8,05 Mio. Euro haben unsere Partner aus von uns verhandelten Verträgen eingenommen.


Insgesamt wurden 2017 ca. 1,85 Milliarden Euro mit Produkten umgesetzt, zu denen unsere Partner beigetragen haben, und Firmen unseres Portfolios haben rund 325 Mitarbeiter beschäftigt.

Blättern Sie den Bericht durch! Neben Zahlen und Infografiken finden Sie auch spannende Projektbeispiele, die zeigen, welches Potenzial die Arbeit unserer Partner für die Allgemeinheit hat.

Download Ascenion Jahresbericht 2017

03.09.2018

Ascenions Portfoliounternehmen Cardior stärkt die Patentposition für seinen führenden Kandidaten gegen Herzinsuffizienz

Ascenion hat eine Lizenzvereinbarung zwischen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und deren Spin-off Cardior Pharmaceuticals verhandelt. Damit erhält das Unternehmen exklusive und umfassende Rechte an seinem führenden Arzneimittelkandidaten zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Die Lizenz ergänzt die bereits starke IP-Position von Cardior in diesem Bereich und reflektiert die jüngsten Entwicklungsfortschritte des Kandidaten. Das auf einem Oligonukleotid basierende Molekül richtet sich gegen bestimmte regulatorische microRNAs, die eine wesentliche Rolle bei pathologischen Umbauprozessen des Herzens spielen. Solche Prozesse treten bei rund 20 % aller Patienten nach einem Herzinfarkt auf. In-vivo Studien haben gezeigt, dass der Kandidat die Ziel-microRNA blockieren und dadurch den fatalen Umbau des Herzgewebes nicht nur stoppen, sondern sogar umkehren kann. Dies könnte für Millionen von Patienten einen Durchbruch bedeuten.

Aufgrund dieser Ergebnisse beschleunigt das Unternehmen jetzt die Vorbereitung klinischer Studien. Im vergangenen Jahr hat Cardior eine Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Millionen Euro abgeschlossen und damit die Mittel für sein ehrgeiziges Entwicklungsprogramm gesichert.

Weitere Information:
Webseite Cardior Pharmaceuticals


03.09.2018

Ascenion verhandelt Options- und Lizenzvertrag für Nanopartikel, die vom HZDR und der Universität Münster entwickelt wurden

Ascenion, der Wissens- und Technologietransferpartner des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), hat einen Vertrag mit Roche Diagnostics
(F. Hoffmann-La Roche Ltd) verhandelt. Damit erhält das Unternehmen die Option auf eine exklusive Lizenz zur Nutzung patentgeschützter Nanopartikel für in-vitro-diagnostische Anwendungen. Die Partikel wurden zunächst an der Universität Münster entwickelt und dann im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes mit Wissenschaftlern des HZDR und der Universität Münster funktionalisiert und charakterisiert.

Sie sind nur wenige Nanometer groß und zeigen in in-vivo-Modellsystemen ähnliche pharmakokinetische Eigenschaften wie niedermolekulare Substanzen (small molecules). Weil sie zudem biokompatibel sind und eine funktionalisierte Oberfläche besitzen, eröffnen sie viele Anwendungsmöglichkeiten in der Nanomedizin, u. a. in der klinischen Forschung, in-vivo-Diagnostik und Therapie.

Ascenion hat mit den Erfindern beider Institute, der Universität Münster und des HZDR, mehrere Jahre zusammengearbeitet und die Patentanmeldung und Kommerzialisierung ihrer Technologie unterstützt.

Weitere Informationen:
Webseite HZDR

22.08.2018

Ascenion‘s Portfoliounternehmen Berlin Cures gibt erfolgreichen Abschluss der Phase-1-Studie zu BC 007 für die Behandlung von Kardiomyopathie bekannt

Der Medikamentenentwickler Berlin Cures gab den erfolgreichen Abschluss seiner Phase-1-Studie für seinen führenden Arzneimittelkandidaten BC 007 zur Behandlung von Kardiomyopathie bekannt. Bei BC 007 handelt es sich um eine aptamerbasierte DNA-Verbindung, die an funktionelle, pathogene, gegen den Beta-1-Adrenozeptor gerichtete Autoantikörper bindet und diese neutralisiert. Bereits eine moderate Dosierung von BC 007 konnte die Autoantikörper eliminieren. BC 007 zeigt nach wie vor ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil. Bei den 74 behandelten Personen sind keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse oder irgendwelche Anzeichen für eine allergische Reaktion aufgetreten. Die Ergebnisse geben einen optimistischen Ausblick für die kommende Phase-2-Studie.

Die Daten stützen das innovative Therapiekonzept von Berlin Cures, das erstmals einen ursächlichen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz bietet. Die gezielte Neutralisation von Autoantikörpern könnte eine attraktive Alternative zu kostspieligen und belastenden Blutwäscheverfahren oder Herzunterstützungssystemen bieten.

Mehr Informationen: 
Pressemeldung von Berlin Cures

 

17.07.2018

Phase-I-Daten belegen das Potenzial des neuen Medikaments von OMEICOS gegen Vorhofflimmern

Ascenions Portfolio-Unternehmen OMEICOS hat positive Phase-I-Daten für sein führendes Produkt OMT-28 vorgelegt. OMT-28 ist eine niedermolekulare Substanz mit herzrhythmusstabilisierender und kardioprotektiver Wirkung. Die Studie umfasste 75 Personen an zwei Zentren in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen ein exzellentes Sicherheitsprofil und keinerlei Hinweise auf kritische Vitalwerte oder Laborparameter bis hin zur maximalen getesteten Dosis von 60 mg. Pharmakokinetische Daten weisen außerdem darauf hin, dass eine einmalige orale Einnahme pro Tag ausreicht. 

Aufgrund dieser positiven Ergebnisse hat das Unternehmen die Vorbereitung der geplanten Phase-II-Studie zur Behandlung von Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, beschleunigt. Wenn sich bisherige Daten bestätigen, könnte OMT-28 Millionen Patienten eine neue, sichere und wirksame Behandlungsmöglichkeit bieten.

Weitere Informationen: Pressemeldung von OMEICOS (nur in englischer Sprache verfügbar) 

Details zur Phase-I-Studie (NCT03078738): ClinicalTrials.gov

11.07.2018

BioFIT 2018: Europas Top Event für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie in den Life-Sciences

Die BioFIT ist eine Partnering-Veranstaltung für Technologietransfer, Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie und Innovationen im Bereich Life Sciences mit mehr als 1.200 internationalen Teilnehmern aus über 35 Ländern. Darunter sind Pharmaunternehmen, neu gegründete und mittelständische Biotech- und Diagnostikunternehmen, Pre-Seed-, Seed- und Serie-A-Investoren sowie Experten aus Technologietransfer, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen. 

Die Konferenz findet am 4. und 5. Dezember 2018 in Lille, Frankreich statt. Ascenion ist Partner der diesjährigen BioFIT und lädt alle seine Partner herzlich zur Teilnahme ein.

Weitere Informationen:

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Vorläufiges Programm

09.05.2018

FDA erweitert Anwendung des Medikaments VONVENDI von Shire

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat das Medikament VONVENDI von Shire jetzt auch für die perioperative Behandlung von Blutungen bei Erwachsenen mit von-Willebrand-Krankheit (VWD) zugelassen. Im Dezember 2015 hatte sie bereits die Zulassung für die On-Demand Behandlung und Kontrolle von Blutungen erteilt. VONVENDI ist die erste und einzige rekombinante Behandlung für die von-Willebrand-Krankheit, die häufigste erbliche Blutgerinnungsstörung.

VWD-Patienten haben zu wenig von-Willebrand-Faktor (VWF), oder der Faktor ist nicht hinreichend funktional. Einige haben außerdem ein Defizit an Sekundärfaktor VIII (FVIII). Alle haben ein erhöhtes Blutungsrisiko bei Operationen. Die erweiterte Zulassung von VONVENDI ermöglicht es den Ärzten, den Faktor individuell vor, während oder nach der Operation zu verabreichen, mit oder ohne FVIII, je nachdem, wie jeder einzelne Patient es benötigt.

VONVENDI berührt ein Stoffpatent des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin Berlin-Buch (MDC), das auf die Arbeiten von Prof. Michael Bader und Dr. Diego Walter zurückgeht. Die Wissenschaftler hatten Serotonin-modulierende Wirkstoffe untersucht, die zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen eingesetzt werden können, u. a. den von-Willebrand-Faktor. Ascenion, der Technologietransferpartner des MDC, hat damals den Lizenzvertrag mit der Industrie verhandelt.

08.05.2018

Bundeskonferenz der TechnologieAllianz: „Durchstarten mit Startups“

Im April dieses Jahres trafen sich die Mitglieder der rasch wachsenden TechnologieAllianz e.V. mit Gründern, Kapitalgebern, Wissenschaftlern und Politikern zur 3. Bundeskonferenz des Verbandes. Im Zentrum des Austausches stand in diesem Jahr die Frage, wie Startups aus der Wissenschaft besser gelingen können. Insgesamt 200 Teilnehmer teilten ihre Erfahrungen und diskutierten Vorschläge zur Unterstützung von Gründungen.

In einer von Dr. Christian Stein, Geschäftsführer von Ascenion und Vorstandsmitglied der TechnologieAllianz, moderierten Podiumsdiskussion wurde ein Thema beleuchtet, das in der Praxis immer wieder zu intensiven Diskussionen führt: Warum, wann und in welcher Höhe sollten sich öffentliche Einrichtungen bzw. deren Wissens- und Technologietransfer (WTT)-Partner an Ausgründungen beteiligen? Ein zentrales Ergebnis war: Forschungseinrichtungen und Universitäten sollten offene Beteiligungen in Verbindung mit Lizenzvereinbarungen nutzen, denn so können sie an der Wertschöpfung von Ausgründungen partizipieren, ohne das Kapital von Investoren und Startups zu belasten. Wichtig sei, mehr Transparenz zu schaffen, z. B. durch Definition flexibler Rahmenbedingungen und ein klares Bekenntnis seitens der Einrichtung.

Über die unterschiedlichen Vorträge und Diskussionen hinweg waren sich die Teilnehmer darin einig, dass Start-ups eine zentrale – und weiter zunehmende – Bedeutung für den Transfer akademischer Forschung in praktische Anwendungen haben. Eine wichtige Rolle der WTT-Partner ist daher die professionelle Begleitung von Gründern und Gründungsvorhaben, insbesondere im Vorfeld von Gründungen.

Weitere Informationen: Pressemeldung der Technologieallianz

07.05.2018

BioVaria 2018 - 'Startup Pitch and Partner'-Programm

Die diesjährige BioVaria war das Event für europäische Life-Science-Startups in der Gründungsphase, um sich mit Investoren zu vernetzen und mit einer Rekordzahl von Firmengründern und Investoren am überarbeiteten und erweiterten 'Startup Pitch & Partner'-Programm teilzunehmen.

15 Start-ups aus ganz Europa nahmen an der BioVaria teil, 10 davon wurden von einer Jury aus erstklassigen Risikokapitalgebern ausgewählt, um ihre Ideen zu präsentieren, Preise zu gewinnen, Experten-Mentoring zu erhalten und am 1:1-Speed-Dating mit Investoren teilzunehmen. Die Start-up-Präsentationen wurden von Dr. Nadine Sobotzki, Associate, M Ventures, und Dr. Dirk Vocke, Associate Director, Innovation & Entrepreneurship Incubator, Merck KGaA, Deutschland, moderiert. Vier Teams gewannen Awards in zwei Kategorien „Emerging“ (Pre-Seed-Finanzierung) und „Rising“ (Risikokapitalfinanzierung). OPSYON (Emerging) aus München und LIfT Biosciences (Rising) aus London konnten die Jury besonders überzeugen und gewannen jeweils einen Geldpreis. Beide Unternehmen konzentrieren sich auf Immuntherapien gegen Krebs. Der BioVaria Publikumspreis 2018 ging an Priavoid (Emerging) und VisionHealth (Rising).

„Die BioVaria ist das beste Start-up-Event, das ich je besucht habe”, sagte Alex Blyth, Geschäftsführer von LIfT Biosciences. „Das Verhältnis von Start-ups zu Investoren und Biotech- und Pharmaunternehmen war perfekt.”

Wenn Sie Ihre Idee auf der nächsten BioVaria vorstellen möchten, melden Sie sich unter www.biovaria.org an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

26.03.2018

Erfolgreiche Phase-I-Studie mit Berlin Cures‘ Wirkstoff gegen Herzinsuffizienz

Berlin Cures, ein Unternehmen aus Ascenions Beteiligungsportfolio, hat positive Phase-I-Ergebnisse für seinen führenden Arzneimittelkandidaten BC007 zur Behandlung von Herzinsuffizienz mitgeteilt. Insgesamt 68 Personen waren im Rahmen der Studie evaluiert worden. Der Wirkstoff wurde sehr gut vertragen und führte schon bei einmaliger Gabe zur vollständigen und nachhaltigen Neutralisation von Autoantikörpern gegen den Beta-1-Adrenozeptor. Diese Autoantikörper sind bei der Mehrheit der Herzinsuffizienz-Patienten vorhanden und spielen eine wesentliche Rolle im Krankheitsverlauf.

Die Daten stützen das innovative Therapiekonzept von Berlin Cures, das erstmals einen ursächlichen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz bietet. Die gezielte Neutralisation von Autoantikörpern könnte eine attraktive Alternative zu kostspieligen und belastenden Blutwäscheverfahren oder Herzunterstützungssystemen bieten.

Der Beginn einer klinischen Phase-2-Studie ist für das zweite Quartal 2018 geplant.

Mehr Informationen:

Pressemeldung von Berlin Cures

23.03.2018

11. BioVaria am 23. und 24. April 2018: Spitzenauswahl an Technologien

Die BioVaria 2018 führt Industrievertreter und Kapitalgeber aus dem biopharmazeutischen Sektor mit führenden Wissenschaftlern und Technologietransfer-Organisationen aus ganz Europa zusammen. Erstklassige Forschungseinrichtungen und Universitäten werden mehr als 60 lizenzierbare Life-Science-Projekte vorstellen.

  • Einzigartiges Angebot hochinnovativer und kommerziell attraktiver Technologien: Forschungstools, potenzielle Diagnostika und Therapeutika in unterschiedlichen Indikationen
  • 17 Technologietransferpartner aus sieben europäischen Ländern, die ca. 50 verschiedene Forschungseinrichtungen präsentieren
  • 10 vielversprechende Life-Science-Start-ups aus Deutschland, Tschechien und Großbritannien beim Startup Pitch & Partner-Programm
  • Interaktive Podiumsdiskussion (Moderation Prof. Horst Domdey, BioM) zum Thema „Erfolgreiche Arzneimittelentwicklung für seltene Krankheiten“ mit Experten aus Kanada, Deutschland und den Niederlanden


Melden Sie sich hier an www.biovaria.org.

Weitere Informationen:

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22.03.2018

Charité BIH Entrepreneurship Summit, Berlin, 7.-8. Mai 2018

Am 7. und 8. Mai 2018 treffen sich Gründer, Ärzte, Forscher, Investoren und Entscheider aus Politik und Gesundheitswirtschaft beim Charité BIH Entrepreneurship Summit in Berlin. Das hochkarätige, internationale Netzwerk bietet exklusiven Zugang zu Managern im Gesundheitswesen und vielversprechenden Talenten im Startup-Ökosystem. Die mehr als 400 Teilnehmer erhalten so Einblick in die relevantesten strategischen und taktischen Überlegungen sowie in weichenstellende Entwicklungen des Gesundheitswesens. Schlüsselthemen und medizinische Innovationen werden mit Referenten und Meinungsbildnern aus Deutschland, Europa, Israel, den USA und Australien in vielseitigen Podiumsgesprächen, Gründerworkshops und dem Life Sciences Venture Market vorgestellt und diskutiert.

Ascenion ist Partner des Charité BIH Entrepreneurship Summit 2018. Mit einem Code können Sie sich zum Partnertarif mit bis zu 33% Ermäßigung anmelden. Kontaktieren Sie uns!

Weitere Informationen und Registrierung: www.charite-summit.de