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6. BioVaria Konferenz am 4. Juni 2013 in München

Ascenion gibt erste Technologien bekannt

17. April 2013, München – Am 4. Juni 2013 werden Investoren und Business Developer auf der Suche nach innovativen Life-Science Projekten zur 6. BioVaria nach München kommen. In diesem Jahr haben 13 Technologietransfer-Organisationen aus ganz Europa die aussichtsreichsten Projekte ihrer Partner-Institute und -Universitäten für die Konferenz ausgewählt: diagnostische und therapeutische Projekte ebenso wie Plattform-Technologien. In einem „Peer-Review“-Prozess hat das Advisory Board der BioVaria nur die Projekte akzeptiert, die den hohen Anforderungen von Industrie und Investoren entsprechen.

Die Partnerinstitute von Ascenion werden in diesem Jahr neue Ansätze zur Behandlung oder Diagnose von Alzheimer, Tuberkulose, Depression und zur Regeneration der Leber präsentieren.

  • Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin Berlin-Buch und der E.R.D.E.-AAK-Diagnostic GmbH werden neuartige Peptide und Erkennungsmoleküle vorstellen, die agonistische Antikörper binden und neutralisieren, die bei der Entstehung von Alzheimer und vaskulärer Demenz eine wichtige Rolle spielen. Es sollen gezielt Stoffwechselwege blockiert werden, die zu Gefäßschädigungen beitragen, die mit den Symptomen von Demenz einhergehen. 
  • In einer weiteren Präsentation wird eine neue Klasse antibakterieller Moleküle vorgestellt (Benzothiazinone), die in präklinischen Studien außergewöhnlich hohe Wirksamkeit gegen Tuberkulose gezeigt haben. Das Projekt stammt von einem internationalen Forscherteam, an dem auch Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Hans-Knöll-Institut) beteiligt sind. 
  • Ein Team vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Universität Tübingen wird eine neue therapeutische Zielstruktur zur Regeneration der Leber präsentieren. Der Ansatz könnte eine Alternative zur Lebertransplantation bieten, die bislang die einzige Möglichkeit zur Therapie chronischer Leberschäden ist.  
  • Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover und der Johannes Gutenberg Universität Mainz werden einen Biomarker zeigen, mit Hilfe dessen sich vorhersagen lässt, ob ein einzelner Patient voraussichtlich auf Monoamin-Antidepressiva ansprechen wird. Diese Gruppe von Medikamenten wird momentan am häufigsten zur Behandlung von Depression eingesetzt. Weil erfahrungsgemäß aber nur 30 – 40% der Patienten von Monoamin-Antidepressiva profitieren, könnte die individuelle Diagnose mit Hilfe eines solchen Markers die Behandlung deutlich verbessern.


Das bewährte BioVaria-Format mit Kurzvorträgen und Posterausstellung gibt Industrievertretern einen guten Überblick und bietet reichlich Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit Wissenschaftlern und ihren Technologietransfer-Verantwortlichen. 

Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr auch ein Spin-off Panel für europäische Ausgründungen, die ihre Geschäftsidee in interaktiver Form einer Jury hochkarätiger Industrievertreter und Risikokapitalgeber präsentieren. Das Panel wird von Jörn Fingerhuth, Partner bei Pinsent Masons, moderiert.

Weitere Informationen und eine vollständige Vorschau der Technologien, die für die BioVaria 2013 zugelassen wurden, finden Sie unter www.biovaria.org

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Über die BioVaria

Die BioVaria führt Wissenschaftler und Technologietransfer-Experten mit potenziellen Lizenznehmern und Investoren aus der biopharmazeutischen Industrie zusammen.  

Die BioVaria auf einen Blick:

  • Umfassende Übersicht innovativer Life-Science-Projekte und Spin-offs aus der öffentlichen Forschung Europas
  • Schwerpunkt: lizenzierbare, patentgeschützte Technologien und Materialien sowie potenzielle Diagnostika und Therapeutika, u. a. in den Bereichen Krebs, Entzündungen, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Interaktives, effizientes Format mit 10-minütigen, mündlichen Vorträgen und einer ganztägigen Poster-Ausstellung 
  • Gelegenheit zu vertiefenden Einzelgesprächen mit Wissenschaftlern und Technologietransfer-Verantwortlichen
  • Gemeinsam organisiert von Ascenion und führenden Technologietransfer-Organisationen Europas


Schirmherr:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Sponsoren:
BioM, Bayer HealthCare, Boehringer Ingelheim, MSD, Novo Nordisk, HERTIN, Sanofi, Vossius & Partner, Pinsent Masons, Bayern Kapital

Technologietransfer-Partner:
Ascenion, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft, Bayerische Patentallianz, BTO Bergen Teknologioverføring, EMBLEM Technology Transfer, FIST, Inven2, ipal, Lead Discovery Center, Max-Planck-Innovation, MRCT - Medical Research Council Technology, National Genome Research Network, PROvendis

Kommunikations-Partner:
ASTP, BioDeutschland, GoingPublic, iptechex, KONOCOM, transkript

Über Ascenion

Die Ascenion GmbH ist ein IP Asset Management-Unternehmen mit besonderer Kompetenz in den Lebenswissenschaften. Ascenion berät und unterstützt öffentliche Forschungseinrichtungen beim Schutz und der Verwertung ihres geistigen Eigentums (Patente, Know-how, Materialien) und übernimmt die Anbahnung und Vermittlung von Lizenzverträgen zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie. Ein besonderer Schwerpunkt von Ascenion ist das Coaching von Unternehmensgründern und das aktive Beteiligungsmanagement. Das Unternehmen wurde 2001 als 100%ige Tochter der LifeScience-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung gegründet und hat seitdem 23 Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft sowie die Medizinische Hochschule Hannover und das TWINCORE als Partner gewonnen. Für diese vermarktet Ascenion mehr als 750 Technologien und schließt pro Jahr durchschnittlich 80 erlösbringende Verträge zwischen Forschung und Industrie. Das Team hat bereits mehrere Spin-Offs begleitet und hält derzeit 23 Beteiligungen an diesen Unternehmen. Hauptsitz von Ascenion ist München. Weitere Geschäftsstellen sind in Berlin, Braunschweig, Hamburg, Hannover und Neuherberg. 
Weitere Informationen unter www.ascenion.de

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Kontakt

Dr. Susanne Letzelter, Corporate Development & Communication
T: +49 (0)89 318814-16, E: letzelter@ascenion.de
Ascenion GmbH, Herzogstraße 64, 80803 München