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8. BioVaria am 11. Mai 2015 in München

Ascenion gibt erste Technologien bekannt: MYDGF – ein therapeutisches Protein zur Regeneration von Herzgewebe nach Herzinfarkt

26. März 2015, München – Am 11. Mai 2015 werden in München Entscheidungsträger und Investoren aus der internationalen biopharmazeutischen Industrie zusammen­kommen, um neue vielversprechende Life-Science Projekte für ihre Entwicklungs­pipeline oder ihr Investmentportfolio zu entdecken.

Führende Wissenschaftler von knapp 50 Forschungsinstituten aus 10 europäischen Ländern und ihre Technologietransferpartner werden rund 50 patentgeschützte Technologien mit hohem kommerziellen Potenzial vorstellen: vielversprechende Diagnostika und Therapeutika ebenso wie Plattformtechnologien. Zusätzlich werden sich im Rahmen des BioVaria Spin-off Panels ausgewählte Start-ups präsentieren. 

Eine Vorschau ist jetzt verfügbar. Ascenion und seine Partnerinstitute werden insge­samt fünf Projekte vorstellen. Eines davon ist MYDGF (myeloid-derived growth factor), ein Protein mit besonderem Potenzial zur Behand­lung von Herzinfarkt. Prof. Wollert und sein Team an der Medizinischen Hochschu­le Hannover (MHH) haben das bislang kaum bekannte Protein entdeckt und erstmals seine Funktion beschrieben. Normalerweise wird es von Knochenmarkzellen produziert, um Herzge­we­be nach einem Infarkt zu schützen und zu reparieren. Weiterhin haben sie gezeigt, dass eine systemisch verabreichte, rekombinante Version von MYDGF in relevanten in vivo Modellen die Herzfunktion nach einem Herzinfarkt fördert und das Überleben verlängert. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Nature Medicine publiziert.

„Der MHH-Ansatz bedeutet neue Hoffnung für viele Patienten. Allein in Deutschland und den USA erleiden rund 1 Million Menschen pro Jahr einen Herzinfarkt. Und obwohl die Akutversorgung deutlich besser geworden ist, führen der Verlust gesunden Herzgewebes und Vernarbung oft zu chronischen Herzstörungen bis hin zu Herzversagen“, meint Dr. Ralf Cordes, Technologiemanager von Ascenion an der MHH. Er hat eng mit dem Team an der MHH zusammengearbeitet, um einen angemessenen Patentschutz zu sichern, und hilft momentan dabei, einen passenden Industriepartner für die weitere Entwicklung zu gewinnen.

Weitere BioVaria-Projekte von Ascenions Partnern sind:

  • Cystobactamide – neue antibakterielle Wirkstoffe gegen gramnegative Keime (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung)
  • Marker für die Reifung von Betazellen (Helmholtz Zentrum München)
  • Neue bispezifische Antikörper zur Behandlung von HBV-Infektionen (Helmholtz Zentrum München, Technische Universität München, Deutsches Krebsforschungszentrum)
  • Neuer Inhibitor von mutiertem IDH1 zur Krebstherapie (Medizinische Hochschule Hannover)


Alle Technologien finden Sie unter  www.biovaria.org

Das bewährte BioVaria-Format mit Kurzvorträgen, Spin-off Panel und ganztägiger Posterausstellung bietet an einem einzigen Tag eine beispiellose Dichte an innovativen Life-Science-Projekten. Dabei besteht ausgiebig Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit Wissenschaftlern und ihren Technologietransferpartnern.

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Kontakt

Esther Lange
E: info(at)biovaria(dot)org
Ascenion GmbH, Herzogstraße 64, 80803 Munich, GERMANY

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Über die BioVaria

Die BioVaria führt potenzielle Lizenznehmer und Investoren aus der biopharmazeutischen Industrie mit Wissenschaftlern und Technologietransfer-Experten aus ganz Europa zusammen. An einem einzigen Tag bietet die Konferenz eine beispiellose Dichte hochinnovativer Projekte aus der europäischen akademischen Life-Science-Forschung.

Die BioVaria auf einen Blick:

  • Einzigartiges Treffen von Europas führenden Wissenschaftlern und Technologietransferverantwortlichen mit Vertretern der internationalen Life-Science-Industrie
  • Präsentation von rund 50 kommerziell attraktiven Projekten und Spin-offs aus öffentlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten aus mehreren europäischen Ländern
  • Schwerpunkt: lizenzierbare, patentgeschützte Technologien und Materialien sowie potenzielle Diagnostika und Therapeutika, u. a. in den Bereichen Krebs, Entzündungen, neurodegenerative Krankheiten, Stoffwechsel-, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Interaktives, effizientes Format mit 10-minütigen Vorträgen und einer ganztägigen Poster-Ausstellung
  • Spin-off Panel für besonders vielversprechende Spin-offs Europas
  • Gelegenheit zu vertiefenden Einzelgesprächen mit Wissenschaftlern und Technologietransferverantwortlichen
  • Gemeinsam organisiert von Ascenion und führenden Technologietransferorganisationen Europas


Schirmherr:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Sponsoren: BioM, Boehringer Ingelheim, Janssen-Cilag, MSD, HERTIN, LSP, Vossius & Partner, Pinsent Masons, TVM Capital

Technologietransferpartner: Aalborg University, Ascenion, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft, Bayerische Patentallianz, Bio&Technology Innovations Platform, BTO - Bergen Teknologioverføring, CIBICAN, EMBLEM Technology Transfer, FIST, Helmholtz Zentrum München, IOCB TTO, Lead Discovery Center, Max-Planck-Innovation, MITO Technology, MRC Technology, PROvendis

Netzwerkpartner: ASTP Proton, Bayern Innovativ, TTS Global Initiative

Kommunikationspartner: Business Wire, Current Partnering, GoingPublic, KONOCOM, transkript

 

Über Ascenion

Die Ascenion GmbH ist ein IP Asset Management-Unternehmen mit besonderer Kompetenz in den Lebenswissenschaften. Ascenion berät und unterstützt öffentliche Forschungseinrichtungen beim Schutz und der Verwertung ihres geistigen Eigentums (Patente, Know-how, Materialien) und übernimmt die Anbahnung und Vermittlung von Lizenzverträgen zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie. Ein besonderer Schwerpunkt von Ascenion ist das Coaching von Unternehmensgründern und das aktive Beteiligungsmanagement. Das Unternehmen wurde 2001 als 100%ige Tochter der LifeScience-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung gegründet und ist Technologietransferpartner von 23 Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft sowie der Charité, der Medizinischen Hochschule Hannover, des TWINCORE und der Universität zu Lübeck. Für diese vermarktet Ascenion mehr als 750 Technologien und schließt pro Jahr durchschnittlich 80 erlösbringende Verträge zwischen Forschung und Industrie. Das Team hat bereits mehrere Spin-offs begleitet und hält derzeit 25 Beteiligungen an diesen Unternehmen. Hauptsitz von Ascenion ist München. Weitere Geschäftsstellen sind in Berlin, Braunschweig, Hamburg, Hannover und Neuherberg.
Weitere Informationen unter www.ascenion.de