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Drei weitere Forschungseinrichtungen wählen Ascenion zum Vermarktungspartner

München, 15. September 2004 – Das Deutsche Primatenzentrum (DPZ), das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) haben jeweils eine Partnerschaft mit der Ascenion GmbH geschlossen, um die kommerzielle Verwertung ihrer Forschungsergebnisse weiter voranzutreiben. Das auf Life-Science spezialisierte Team von Ascenion wird die drei Institute künftig in allen Aspekten des Patent-Managements beraten, lizenzierbare Technologien und Produkte bei der Industrie bekannt machen, Lizenzverträge vermitteln und diese konsequent verfolgen. Lizenzgebühren aus von Ascenion vermittelten Verträgen fließen vollständig an die Forschungseinrichtungen, wobei Ascenion eine Erfolgsbeteiligung erhält.

Mit diesen neuen Partnerschaften hat die Ascenion ihre Position als eine der führenden deutschen Intellectual Property (IP) Asset Management-Agenturen für das Gebiet Life-Sciences erheblich ausbauen können. Insgesamt betreut Ascenion jetzt sieben Life-Science Forschungseinrichtungen mit insgesamt mehr als  5.000 Mitarbeitern und einem kumulativen Budget von etwa 290 Mio. € pro Jahr. Das Portfolio umfasst rund 400 Patentfamilien und Schutzrechte sowie eine Vielzahl kommerziell interessanter Materialien wie Antikörper, Zelllinien oder Tiermodelle. Inhaltlich sind alle Aspekte von Life-Sciences vertreten: Biologie, Agrobiologie, Biotechnologie, Medizin und Medizintechnik.

Mit den neuen Partnerschaften hat Ascenion erstmals auch Forschungseinrichtungen aus der Leibniz-Gemeinschaft als Partner gewonnen und sein Konzept eines auf Life-Sciences spezialisierten Technologietransfers damit erfolgreich über die Gründungspartner der Helmholtz-Gemeinschaft hinaus ausgedehnt.

„Die Anzahl der von uns vermarkteten Technologien hat sich dadurch noch einmal um ein Drittel vergrößert. Diese kritische Masse auf dem Gebiet Life-Sciences ist für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor und die Basis für den professionellen und effizienten Service, den wir unseren Partnern in Forschung und Industrie bieten,² so Dr. Christian Stein, Geschäftsführer von Ascenion. Der Erfolg dieser Strategie ist messbar: seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hat Ascenion bereits mehr als 80 Verträge mit der Industrie vermittelt, 4 Unternehmensgründungen betreut und Erlöse in Höhe von mehr als 3 Mio. € für die von ihr betreuten Forschungseinrichtungen erwirtschaftet.

 

Weitere Informationen

Deutsches Primatenzentrum (DPZ)

Die Aufgaben des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) bestehen in der Bearbeitung grundlagenorientierter biologischer und biomedizinischer Forschungsprojekte mit und über Primaten sowie dem Service für andere, universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen auf diesen Arbeitsgebieten. Dazu gehören auch das Studium und der Erhalt freilebender Primatenpopulationen  und die Verbesserung der Haltung der Tiere in Menschenobhut. Die eigene Forschung konzentriert sich auf langfristig bedeutsame und aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen, die besonders das Studium oder den Einsatz von Primaten erfordern. Das DPZ betreibt Forschung für den Menschen und seine Umwelt.

 

Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)

Das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) betreibt Grundlagenforschung zur Identifizierung und Nutzbarmachung potentieller Zielstrukturen für Pharmaka. Ziel ist die Entwicklung neuer Konzepte für eine pharmakologische Beeinflussung des Organismus.
Das FMP ist die einzige außeruniversitäre pharmakologische Forschungseinrichtung Deutschlands und unterhält vielfältige Ko-operationsbeziehungen zu nationalen und internationalen Uni-versitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Es ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und arbeitet unter dem Dach des Forschungsverbunds Berlin e.V.

 

Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)

Das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, finanziert zu gleichen Teilen durch das Land Sachsen-Anhalt (Kultusministerium) und den Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung). Von den gegenwärtig 31 wissenschaftlichen Arbeitsgruppen arbeiten 29 an Pflanzen und je eine an Hefen sowie an embryonalen und adulten Stammzellen der Maus.