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Medizinische Universität Innsbruck wählt Ascenion als Partner für verstärkten Wissens- und Technologietransfer

9. Oktober 2017, München – In der vergangenen Woche haben die Ascenion GmbH und die Medizinische Universität Innsbruck ihre Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Kick-Off-Veranstaltung offiziell gestartet. Gemeinsam wollen die Partner den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung weiter stärken und effizienter gestalten.

„Die hier entwickelten Ideen und Erfindungen sollen auch auf kommerziellem Weg zum gesellschaftlichen und technologischen Fortschritt beitragen“, sagt Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Medizinischen Universität Innsbruck. „Ich bin überzeugt, dass wir mit Ascenion weitere Akzente beim Wissens- und Technologietransfer setzen werden.“ Dieser hat an der Medizinischen Universität Innsbruck traditionell einen hohen Stellenwert. Mit ca. 3.000 Studierenden und etwa 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Medizinische Universität Innsbruck die bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich.

Dr. Christian Stein, Geschäftsführer von Ascenion, sieht großes Potenzial in den Ergebnissen ihrer Forschung, sowohl in den Bereichen Therapie und Diagnostik als auch in der Medizintechnik: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Schon in den ersten Tagen haben wir viele Projekte mit hohem Anwendungspotenzial gesehen und festgestellt, dass an der Medizinischen Universität Innsbruck ein lebendiger Unternehmergeist herrscht. Das sind beste Voraussetzungen, um gemeinsam schon bald erste Gründungsvorhaben auf den Weg zu bringen.“

Ascenions Team wird eng mit den Wissenschaftlern und Technologietransfer-Verantwortlichen an der Medizinischen Universität Innsbruck zusammenarbeiten und sie in allen Aspekten des Technologietransfers unterstützen: von der Identifikation vielversprechender Forschungsergebnisse bis hin zu deren Vermarktung. Besondere Stärken des internationalen und industrieerfahrenen Teams der Ascenion sind die Projektentwicklung und Förderung von Ausgründungen. Beide gewinnen als essentielle Vehikel des Technologietransfers zunehmend an Bedeutung, um industrielle Entwicklungspartner und Investoren ins Boot zu holen.

Die Partnerschaft mit der Medizinischen Universität Innsbruck ist ein wichtiger Meilenstein in der Strategie der Ascenion. Vor mehr als 15 Jahren von vier Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft ins Leben gerufen, unterstützt Ascenion heute 30 Partnereinrichtungen in Deutschland und Europa: Forschungsinstitute der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, Universitäten, Universitätskliniken und assoziierte Organisationen für translationale Entwicklung. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Life-Sciences.


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Kontakte

Dr. Susanne Letzelter, Corporate Development Ascenion GmbH
letzelter(at)ascenion(dot)de, +49 89 3188140

David Bullock, Strategische Kommunikation & Medienkoordination MUI
david.bullock(at)i-med.ac(dot)at
+43 512/9003-71831

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Über Ascenion

Die Ascenion GmbH ist ein unabhängiges Technologietransfer-Unternehmen mit besonderer Kompetenz in den Lebenswissenschaften. Sie ist Partner von 30 Forschungseinrichtungen, Universitäten und Universitätskliniken in Deutschland und Europa, darunter führende Life-Science-Institute der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, die Medizinische Hochschule Hannover und die Charité. Ascenions Team verbindet interdisziplinäre Kenntnisse mit Industrieerfahrung. Ascenion arbeitet eng mit den Mitarbeitern ihrer Partnerinstitute zusammen, um Forschungsergebnisse mit hohem Anwendungspotenzial zu identifizieren, patentrechtlich zu schützen und in die Anwendung zu überführen. Besondere Stärken sind die Unterstützung von Ausgründungen und die Projektentwicklung. Dadurch werden frühe Projekte so weit vorangebracht, dass sie für potenzielle Investoren und Lizenznehmer attraktiv sind. So sind bereits zahlreiche neue Unternehmen gegründet und innovative Medikamente zugelassen worden, von denen Tausende von Patienten profitieren. Erlöse, die Ascenion aus dem operativen Geschäft und aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen erzielt, fließen über ihre Muttergesellschaft, die LifeScience-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, als Fördermittel an die Partnerinstitute.

Ascenion hat auch die BioVaria initiiert, eine europäische Technologietransfer-Konferenz, die Deals und Partnerschaften zwischen der akademischen Forschung Europas und der globalen biopharmazeutischen Industrie fördert.

Weitere Informationen: www.ascenion.de


Über die Medizinische Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 2.000 MitarbeiterInnen und ca. 3.000 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

Seit Herbst 2011 bietet die Medizinische Universität Innsbruck exklusiv in Österreich das Bachelorstudium „Molekulare Medizin“ an. Seit dem Wintersemester 2014/15 kann als weiterführende Ausbildung das Masterstudium „Molekulare Medizin“ absolviert werden.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Infektion, Immunität und Transplantation, Neurowissenschaften sowie Onkologie. An den Schnittstellen zwischen diesen Schwerpunkten steht der Forschungsbereich Genetik-Epigenetik-Genomik. Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist im hochkompetitiven Bereich der Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.

Weitere Informationen: www.i-med.ac.at