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Ascenions Portfoliounternehmen HepaRegeniX erhält 11 Millionen Euro

Wirkstoff gegen Lebererkrankungen startet bald klinische Prüfung

München, 21. Januar 2020 - Ascenions Portfoliounternehmen HepaRegeniX hat in einer Serie-B-Finanzierung 11 Millionen Euro eingeworben. Alle bisherigen Investoren haben sich beteiligt: der Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Novo Holdings A/S, der High-Tech Gründerfonds, Coparion und Ascenion.

Das Unternehmen wird die Mittel nutzen, um seinen führenden Wirkstoffkandidaten bis Ende dieses Jahres in die klinische Prüfung voranzubringen. Der Ansatz beruht auf einem innovativen therapeutischen Konzept, das von einem Mitgründer des Unternehmens, Prof. Lars Zender, und seinem Team entwickelt wurde: Sie haben entdeckt, dass das Protein MKK4 die Regenerationsfähigkeit der Leber wie ein „Schalter“ reguliert. Normalerweise kann sich die Leber nahezu endlos selbst regenerieren, nur bei Erkrankungen ist diese Fähigkeit blockiert. Der Wirkstoff von HepaRegeniX kann diese wieder herstellen, indem er spezifisch an MKK4 bindet, wie präklinische Studien zeigen – sogar bei schwerwiegenden Leberschäden.

Rund 1 % aller Menschen weltweit leiden an Lebererkrankungen, und ihr Anteil wird weiter steigen. Die Leber ist das Organ, das am zweithäufigsten transplantiert wird. Allerdings kann der Bedarf nach Transplantationsorganen zurzeit nur zu etwa 10 % gedeckt werden.

„Aktuell beobachten wir bei Investoren ein steigendes Interesse, in Healthcare-Innovationen zu investieren und hoffen sehr, dass sich dieser Trend fortsetzt. Wir sind stolz, das großartige Team von HepaRegeniX weiterhin zu begleiten. Mit seinem kürzlich erweiterten Managementteam und frischen finanziellen Ressourcen ist das Unternehmen bestens aufgestellt, um das Potenzial der Technologie voll auszuschöpfen, so dass viele Menschen davon profitieren können“, ergänzt Dr. Stein.

MKK4 wurde entdeckt und patentrechtlich geschützt, als Prof. Zender noch am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) tätig war. Ascenion, Technologietransferpartner beider Einrichtungen, hat das Projekt von Beginn an unterstützt. Sofern Ascenion künftig aus dem Verkauf seiner Anteile Erlöse erzielt, werden diese größtenteils an die LifeScience-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung ausgeschüttet und von ihr als Fördermittel für ihre Zustifter bereitgestellt, u. a. das HZI und die MHH.


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Über Ascenion

Die Ascenion GmbH ist ein unabhängiges Technologietransferunternehmen mit besonderer Kompetenz in den Lebenswissenschaften. Sie ist Partner von mehr als 30 Forschungseinrichtungen, Universitäten und Universitätskliniken in Deutschland und Europa, darunter führende Life-Science-Institute der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, die Charité, die Medizinische Hochschule Hannover, die Medizinische Universität Innsbruck und die Universitätsmedizin Göttingen. Ascenions Team verbindet interdisziplinäre Kenntnisse mit Industrieerfahrung. Ascenion arbeitet eng mit den Mitarbeitern ihrer Partnerinstitute zusammen, um Forschungsergebnisse mit hohem Anwendungspotenzial zu identifizieren, patentrechtlich zu schützen und in die Anwendung zu überführen. Besondere Stärken sind die Unterstützung von Ausgründungen und die Projektentwicklung. Dadurch werden frühe Projekte so weit vorangebracht, dass sie für potenzielle Investoren und Lizenznehmer attraktiv sind. So sind bereits zahlreiche neue Unternehmen gegründet und innovative Medikamente zugelassen worden, von denen Tausende von Patienten profitieren. Erlöse, die Ascenion aus dem operativen Geschäft und aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen erzielt, fließen über ihre Muttergesellschaft, die LifeScience-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, als Fördermittel an die Partnerinstitute.

Weitere Informationen: www.ascenion.de

 

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Kontakt

Stanislava Zollner, Corporate Communication, Ascenion GmbH
zollner(at)ascenion(dot)de, +49 89 3188140