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Neue Daten stützen Therapieansatz von Ascenions Portfoliounternehmen Cardior

Die Cardior Pharmaceuticals GmbH hat Ergebnisse präklinischer in-vivo-Studien in Nature Communications publiziert, die zeigen, dass der Wirkstoff CDR132L die Funktion krankhaft veränderter Herzen deutlich verbessern kann.

Die Studien wurden von einem internationalen Team von Wissenschaftlern aus Österreich, Deutschland, Ungarn und Großbritannien durchgeführt.

Der Ansatz basiert auf wegweisenden Forschungsarbeiten von Prof. Thomas Thum und seinem Team an der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie haben erstmals nachgewiesen, dass die erhöhte Expression von microRNA 132 (miR132) – einer kurzen, nicht-kodierenden RNA – eine wichtige Rolle beim krankhaften Wachstum der Herzmuskelzellen spielt, welche zu Herzversagen führen kann.

Der Cardior-Wirkstoff CDR132L hemmt die Funktion von miR132 direkt im Herzmuskelgewebe. In unterschiedlichen in-vivo-Modellsystemen, insbesondere einem klinisch hochrelevanten Großtiermodell, konnte CDR132L effektiv krankhafte Wachstums- und Umbauprozesse verhindern bzw. rückgängig machen und die Herzfunktion dosisabhängig normalisieren. Im Gegensatz zu den meisten verfügbaren Therapien, die überwiegend symptomatisch wirken, adressiert diese Strategie direkt die Ursache von Herzversagen. Positive Daten zur Pharmakokinetik, Sicherheit und Verträglichkeit unterstützen dabei das große Potenzial der anti-miR132-Therapie.

 

Weitere Informationen:

Cardiors Pressemeldung (in englischer Sprache)