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€ 4 Millionen an EU-Mitteln zur Entwicklung einer neuen Technologie zur frühen Diagnose von Speiseröhrenkrebs

Ein Konsortium von neun Partnern aus fünf europäischen Ländern wird unter Leitung des Helmholtz Zentrums München interdisziplinär zusammenarbeiten, um ein neues hybrides Endoskop zur Diagnose von Speiseröhrenkrebs zu entwickeln. Das neue Instrument wird zwei wegweisende Technologien kombinieren: multispektrale, optoakustische (photoakustische) Tomografie (MSOT) und optische Kohärenztomografie (OTC). Dies ermöglicht die schnelle, dreidimensionale Abbildung der gesamten Speiseröhrenwand und zugleich die Quantifizierung von Biomarkern, die mit der Erkrankung assoziiert sind. Mit Hilfe dieser Informationen kann Speiseröhrenkrebs präzise erkannt und beurteilt werden, sogar in sehr frühen Stadien. Bislang ist weder das eine noch das andere zuverlässig möglich. Der Nutzen für Patienten und Gesundheitssysteme: Die Anzahl unnützer Biopsien wird reduziert und die Behandlungschancen werden deutlich verbessert. Bislang liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei nur 10%, was in erster Linie dran liegt, dass die Erkrankung meist sehr spät erkannt wird.

Ascenion ist Teil des Konsortiums und wird das Arbeitspaket zur Verbreitung, Verwertung und Kommunikation leiten. Das Projekt wird über einen Zeitraum von vier Jahren im Rahmen des EU Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 gefördert.

Weitere Informationen:

Pressemeldung des Helmholtz Zentrums München