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Kurz notiert

Hier finden Sie Kurznachrichten von Ascenion, ihren Partnern und aus dem Technologietransfersektor:

11.12.2018

Weihnachtsgruß

Wir bedanken uns bei allen Kunden, Kollegen und Partnern im Technologietransfer,
in der Wissenschaft und in der Industrie für die angenehme und produktive Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Statt Weihnachtskarten unterstützen wir in diesem Jahr den Förderverein Kinderpalliativzentrum München e. V. (www.fvkp.de) mit einer Spende. Der Förderverein ermöglicht zusätzliche Therapie- und Betreuungsangebote und unterstützt Aus- und Fortbildungen sowie innovative Forschungsprojekte.

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Fest, eine geruhsame Zeit und viel Freude und Erfolg im neuen Jahr!

Ihr Ascenion-Team
  

04.12.2018

Fate Therapeutics erhält exklusive Option auf neue Anti-BCMA-CAR-Konstrukte zur Entwicklung von iPSC-Zellprodukten

Vereinbarung mit dem Max-Delbrück-Centrum bietet Zugang zu einem breiten Patentportfolio humanisierter Antikörperfragmente und Antigen-Bindungsdomänen für BCMA.

Ascenion, Technologietransferpartner des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC), hat einen Vertrag zwischen dem MDC und Fate Therapeutics, Inc. verhandelt. Fate Therapeutics ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das spezifische zelluläre Immuntherapien gegen Krebs und Immunerkrankungen entwickelt. Erste Produkte befinden sich bereits in klinischer Prüfung. Das Unternehmen erhält eine exklusive Option zu einem Patentportfolio des MDC, das chimäre Antigenrezeptor-Konstrukte (CAR-Konstrukte) umfasst, die spezifisch an das Oberflächenprotein BCMA (B-cell maturation antigen) binden. Der Vereinbarung zufolge erhält Fate Therapeutics die exklusive Option, das Portfolio exklusiv für alle Zellprodukte zu lizenzieren, die von induzierten pluripotenten Stammzellen abgeleitet sind (iPSCs), u. a. für Produkte, die auf CAR-NK- und T-Zellen beruhen.

Weitere Informationen:        
Siehe Pressemeldung von Fate Therapeutics
(nur in englischer Sprache verfügbar)

03.12.2018

Ascenion unterstützt Ausgründung der Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck

Kliniker und Wissenschaftler der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und der Universität Innsbruck haben einen innovativen Test entwickelt, der eine einfache Bestimmung des Elektrolythaushaltes anhand einer Urinprobe ermöglicht. Die Schutzrechte der zugrunde liegenden Technologie wurden exklusiv an die gemeinsame Ausgründung UriSalt lizenziert, die das Verfahren weiterentwickeln und kommerzialisieren wird. Ascenion, Technologietransferpartner der MUI, hat den Vertrag verhandelt.

Der Elektrolyt-Haushalt ist eng mit einer Reihe lebenswichtiger Funktionen im menschlichen Körper verknüpft, u. a. mit der Verteilung von Flüssigkeiten. Ein starkes Ungleichgewicht ist kritisch und kann unter Umständen lebensbedrohlich werden. Der neue Test kann die Sicherheit von Patienten erhöhen und Gesundheitssysteme entlasten, da er jederzeit leicht und günstig von Patienten selbst oder von öffentlichen Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren durchgeführt werden kann. Bislang lassen sich Elektrolyte nur invasiv anhand von Blutplasma bestimmen.

Am 3.12.2018 erhielt UriSalt für seine innovative Forschung den österreichischen Gründerpreis.

Mehr Informationen:

30.11.2018

Jetzt bewerben für Startup Pitch & Partner im Rahmen der BioVaria

Sichern Sie sich einen Platz für die nächste BioVaria am 8. – 9. Mai 2019 in München! Die Bewerbung für europäische Startups beginnt jetzt und endet am 1. März 2019. Ausgewählte Teams werden vom zweitägigen Startup Pitch & Partner Programm profitieren, das speziell für Gründer entwickelt wurde, um ihre Geschäftsidee unter Investoren und Pharma-Managern bekannt zu machen und die Entwicklung ihres Unternehmens zu fördern. 

Was Sie davon haben?

  • Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und gewinnen Sie einen BioVaria Award im Wert bis zu 3.000 Euro.
  • Erhalten Sie schon vor dem Event Feedback von einem Jurymitglied, um Ihre Live-Präsentation zu verbessern.
  • Vertiefen und erweitern Sie Ihr Investorennetzwerk beim Speed Dating.
  • Lassen Sie sich in Mentoring Sessions individuell von Experten aus der Industrie beraten.

Wir freuen uns auf Bewerbungen von europäischen Pre- und Post-Seed-Ausgründungen aus allen Life-Science-Bereichen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer neuen Webseite. Melden Sie sich hier an!

02.11.2018

Ascenions Portfoliounternehmen OMEICOS erhält 17 Millionen Euro

Kurz nach Bekanntgabe positiver Phase-I-Daten für seinen kardioprotektiven Wirkstoff OMT-28 hat OMEICOS jetzt eine Serie-C-Finanzierung abgeschlossen. Neuer Lead-Investor ist Forbion. Die bisherigen Investoren Vesalius Biocapital II S.A. SICAR, Remiges BioPharma Fund, SMS group GmbH, KFW Group, VC Fonds Technologie Berlin, High-Tech Gründerfonds II GmbH & Co. KG und The Falck Revocable Trust haben sich ebenfalls beteiligt. Das Unternehmen wird die Mittel von insgesamt 17 Millionen Euro zur Finanzierung einer placebokontrollierten, doppeltblinden, randomisierten Phase-II-Studie mit OMT-28 nutzen. Eingeschlossen werden Patienten mit anhaltendem Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung. Gleichzeitig wird OMEICOS den Ausbau der Pipeline in neue Indikationen, u. a. Augenerkrankungen, vorantreiben. Die US-Niederlassung in Boston, MA, wird die Entwicklungen auf dem Gebiet der Ophthalmologie leiten.  

Weitere Informationen:
Pressemeldung von OMEICOS
(nur in englischer Sprache verfügbar)

01.11.2018

Das HZI und Ascenions Portfoliounternehmen InSCREENeX erhalten Technologietransfer-Preis

Der diesjährige Technologietransfer-Preis der Industrie- und Handelskammer Braunschweig geht an Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und sein Spin-off InSCREENeX. Gemeinsam haben sie Technologien zur schnellen und kostengünstigen Herstellung von Zelllinien entwickelt, die ihre gewebetypischen Eigenschaften bewahren und deshalb vielfältig eingesetzt werden können, u. a. für mechanistische Studien, Screening-Studien, erste ADME/TOX-Untersuchungen oder die Entwicklung maßgeschneiderter Medikamente. Der Ansatz kann auf jeden Gewebetyp jedes Donors angewendet werden und erfordert nur minimale Zellmengen als Ausgangsmaterial. Die biopharmazeutische Industrie kann mit Hilfe dieser Technologie den zeit- und kostenintensiven Prozess der Arzneimittelentwicklung erheblich beschleunigen. Zudem erhält sie ein neues, effizientes Werkzeug zur Erforschung, Entwicklung und Evaluation personalisierter Ansätze in der Medizin.

Ascenion, der Technologietransfer-Partner des HZI, hat mit den Wissenschaftlern über Jahrzehnte hinweg eng zusammengearbeitet und maßgeblich dazu beigetragen, das Start-up auf den Weg zu bringen.

Weitere Informationen:
Lesen Sie die Pressemeldung des HZI
Besuchen Sie die Webseite von InSCREENeX

01.10.2018

Ascenions Portfoliounternehmen iThera erhält EUR 7 Millionen

iThera Medical, eine Ausgründung des Helmholtz Zentrums München, hat eine Serie-C-Finanzierung abgeschlossen. Neue Investoren sind FLUXUNIT, die Venture Capital Unit von OSRAM, und der Wachstumsfonds Bayern. Die bisherigen Investoren BayBG und Extorel haben sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt. Das Unternehmen wird die Mittel von mehr als EUR 7 Millionen nutzen, um die klinische Entwicklung seiner bahnbrechenden Bildgebungstechnologie, MSOT (multispektrale optoakustische Tomografie) weiter zu beschleunigen und auszubauen. Der Schwerpunkt wird zunächst auf der Validierung der Technologie zur Diagnose chronisch entzündlicher Darmerkrankungen liegen.
 
MSOT ermöglicht es, optische Kontraste auch in mehreren Zentimetern Tiefe abzubilden, ohne das umgebende Gewebe zu beeinträchtigen. Die Technologie wurde bereits erfolgreich für Anwendungen in der präklinischen und klinischen Entwicklung kommerzialisiert. Mehr als 75 Systeme sind inzwischen weltweit im Einsatz. Jetzt will iThera sie auch für diagnostische Zwecke für Patienten verfügbar machen. Gemeinsam mit Universitäten und Universitätskliniken hat das Unternehmen bereits unterschiedliche Anwendungen erforscht und dabei gezeigt, dass MSOT hohes Potenzial besitzt, die Diagnose unterschiedlicher Krankheiten zu verbessern. Dies kann eine frühere und gezieltere Behandlung ermöglichen. Vielversprechende Ergebnisse wurden kürzlich in mehreren renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Webseite von iThera

29.09.2018

Innovative Krebstherapie BLINCYTO auch in Japan zugelassen

Amgen hat mitgeteilt, dass das Japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales das Medikament BLINCYTO® (blinatumomab) zur Behandlung spezieller Formen der Akuten Lymphatischen B-Zell Leukämie (ALL) zugelassen hat.

BLINCYTO ist ein bispezifischer Antikörper, der dem Immunsystem hilft, B-Zellen zu bekämpfen. Er verbindet B-Zellen, die das CD-19-Antigen exprimieren, mit T-Zellen über deren CD3-Rezeptor. Dadurch aktiviert er die T-Zellen, die B-Zellen zu vernichten. Die Technologie basiert auf geistigem Eigentum des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie wurde zunächst vom Münchner Start-up Micromet entwickelt, das dann von Amgen übernommen wurde. BLINCYTO ist die erste und einzige zugelassene Immuntherapie von Amgens BiTE®-Plattform.

BLINCYTO ist in den USA und in Europa bereits für bestimmte ALL-Indikationen zugelassen.

Weitere Informationen:
Amgens Pressemeldung (nur in englischer Sprache verfügbar)

27.09.2018

HKI ist Teil eines neuen Exzellenzclusters zur Erforschung mikrobieller Gemeinschaften

Ascenions Partner-Institut, das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI), bildet zusammen mit der Universität Jena und weiteren Partnern das neue Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“. Schwerpunkt ist die Erforschung komplexer Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen, die in vielerlei Hinsicht für Menschen und ihre Umwelt von Bedeutung sind. Wichtige Fragen betreffen z.B. die Fruchtbarkeit von Böden, die Qualität von Gewässern und den Kampf gegen multiresistente Keime.

„Gerade im Bereich multiresistenter Keime ist das HKI sehr stark und hat schon mehrere Ergebnisse erzielt, die für die Entwicklung neuer Strategien zu deren Bekämpfung hochrelevant sind“, meint Dr. Sabina Heim, Technologiemanagerin bei Ascenion, die u.a. das HKI betreut. „Wir freuen uns sehr über den Erfolg in der Exzellenzstrategie. Das bringt auch diesen Forschungsarbeiten frischen Rückenwind.“

Das HKI hat an der Ausarbeitung des Forschungskonzeptes maßgeblich mitgewirkt. Axel Brakhage, Lehrstuhlinhaber an der Universität Jena und Direktor des Leibniz-HKI, ist Sprecher des neuen Exzellenzclusters.

Mehr Information:
Pressemeldung des HKI

12.09.2018

EU-Zulassung für das Medikament VEYVONDI® von Shire

Die europäische Kommission hat das Medikament VEYVONDI für die Vermarktung in der EU zugelassen. Es ist indiziert zur Behandlung von Blutungen und zur Vorbeugung oder Behandlung von Blutungen bei Operationen bei Erwachsenen mit dem von-Willebrand- Syndrom, der häufigsten erblichen Blutgerinnungsstörung. Weltweit betrifft sie bis zu ein Prozent der Bevölkerung. Das Medikament, das bereits seit mehr als zwei Jahren in den USA unter dem Markennamen VONVENDI® zugelassen ist, ist die erste und einzige rekombinante Behandlung für Erwachsene, die unter der von-Willebrand-Krankheit leiden.

VEYVONDI berührt ein Stoffpatent des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin Berlin-Buch (MDC), für das Ascenion, der Technologietransfer-Partner des MDC, einen Lizenzvertrag mit der Industrie verhandelt hat.

Weitere Informationen:
Pressemeldung von Shire (nur in englischer Sprache verfügbar)

04.09.2018

Ascenion berichtet: Zahlen und Highlights des Jahres 2017

Viele großartige Projekte unserer Partner haben 2017 wichtige Meilensteine erreicht, diagnostische und therapeutische Ansätze ebenso wie Plattformtechnologien, z. B. zur Bildgebung. Wir machen die Zwischenerfolge transparent, mit denen der Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung Stück für Stück vorangeht. Und wovon am Ende Patienten profitieren.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit im Jahr 2017 war die Unterstützung von Start-ups. Dieser Bereich wird auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen, weshalb wir uns gemeinsam mit der TechnologieAllianz, Investoren, den zuständigen Ministerien, Gründern und anderen Technologietransfereinrichtungen für die Etablierung transparenter Standards für Beteiligungen und Lizenzen engagieren.

Im Jahr 2017 haben wir 30 Partner unterstützt und

  • 111 Erfindungsmeldungen geprüft und 53 Patentanmeldungen begleitet,
  • 18 Ausgründungsvorhaben und mehrere Projektentwicklungen intensiv unterstützt,
  • 6,22 Mio. Euro an Fördermitteln für die translationale Entwicklung eingeworben,
  • 2 Neubeteiligungen erworben und 1 Portfoliounternehmen verkauft; 2 Portfoliounternehmen wurden mit 16,5 Mio. Euro finanziert,
  • 1,6 Mio. Euro an die LifeScience-Stiftung ausgeschüttet, zumeist aus Beteiligungserlösen und
  • 58 erlösbringende Verträge mit der Industrie ausgehandelt. 8,05 Mio. Euro haben unsere Partner aus von uns verhandelten Verträgen eingenommen.


Insgesamt wurden 2017 ca. 1,85 Milliarden Euro mit Produkten umgesetzt, zu denen unsere Partner beigetragen haben, und Firmen unseres Portfolios haben rund 325 Mitarbeiter beschäftigt.

Blättern Sie den Bericht durch! Neben Zahlen und Infografiken finden Sie auch spannende Projektbeispiele, die zeigen, welches Potenzial die Arbeit unserer Partner für die Allgemeinheit hat.

Download Ascenion Jahresbericht 2017

03.09.2018

Ascenions Portfoliounternehmen Cardior stärkt die Patentposition für seinen führenden Kandidaten gegen Herzinsuffizienz

Ascenion hat eine Lizenzvereinbarung zwischen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und deren Spin-off Cardior Pharmaceuticals verhandelt. Damit erhält das Unternehmen exklusive und umfassende Rechte an seinem führenden Arzneimittelkandidaten zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Die Lizenz ergänzt die bereits starke IP-Position von Cardior in diesem Bereich und reflektiert die jüngsten Entwicklungsfortschritte des Kandidaten. Das auf einem Oligonukleotid basierende Molekül richtet sich gegen bestimmte regulatorische microRNAs, die eine wesentliche Rolle bei pathologischen Umbauprozessen des Herzens spielen. Solche Prozesse treten bei rund 20 % aller Patienten nach einem Herzinfarkt auf. In-vivo Studien haben gezeigt, dass der Kandidat die Ziel-microRNA blockieren und dadurch den fatalen Umbau des Herzgewebes nicht nur stoppen, sondern sogar umkehren kann. Dies könnte für Millionen von Patienten einen Durchbruch bedeuten.

Aufgrund dieser Ergebnisse beschleunigt das Unternehmen jetzt die Vorbereitung klinischer Studien. Im vergangenen Jahr hat Cardior eine Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Millionen Euro abgeschlossen und damit die Mittel für sein ehrgeiziges Entwicklungsprogramm gesichert.

Weitere Information:
Webseite Cardior Pharmaceuticals


03.09.2018

Ascenion verhandelt Options- und Lizenzvertrag für Nanopartikel, die vom HZDR und der Universität Münster entwickelt wurden

Ascenion, der Wissens- und Technologietransferpartner des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), hat einen Vertrag mit Roche Diagnostics
(F. Hoffmann-La Roche Ltd) verhandelt. Damit erhält das Unternehmen die Option auf eine exklusive Lizenz zur Nutzung patentgeschützter Nanopartikel für in-vitro-diagnostische Anwendungen. Die Partikel wurden zunächst an der Universität Münster entwickelt und dann im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes mit Wissenschaftlern des HZDR und der Universität Münster funktionalisiert und charakterisiert.

Sie sind nur wenige Nanometer groß und zeigen in in-vivo-Modellsystemen ähnliche pharmakokinetische Eigenschaften wie niedermolekulare Substanzen (small molecules). Weil sie zudem biokompatibel sind und eine funktionalisierte Oberfläche besitzen, eröffnen sie viele Anwendungsmöglichkeiten in der Nanomedizin, u. a. in der klinischen Forschung, in-vivo-Diagnostik und Therapie.

Ascenion hat mit den Erfindern beider Institute, der Universität Münster und des HZDR, mehrere Jahre zusammengearbeitet und die Patentanmeldung und Kommerzialisierung ihrer Technologie unterstützt.

Weitere Informationen:
Webseite HZDR

29.08.2018

Innovative Krebstherapie BLINCYTO in der EU auch für Kinder zugelassen

Die Europäische Kommission hat das Medikament BLINCYTO® (blinatumomab) von Amgen auch zur Behandlung von Kindern mit speziellen Formen der Akuten Lymphatischen B-Zell Leukämie (ALL) zugelassen.

Erkrankte Kinder, die auf Standardtherapien nicht ansprechen oder einen Rückfall erlitten haben, hatten bislang keine andere Behandlungsoption als Chemotherapie. Jetzt steht ihnen erstmals eine Immuntherapie zur Verfügung, die Mechanismen der eigenen Immunabwehr gezielt gegen Krebs aktiviert. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen einer Phase-I/II-Studie, im Rahmen derer die Sicherheit und Wirksamkeit von BLINCYTO in knapp 100 jungen Patienten untersucht wurde.

Weitere Informationen:
Amgens Pressemeldung (nur in englischer Sprache verfügbar)

22.08.2018

Ascenion‘s Portfoliounternehmen Berlin Cures gibt erfolgreichen Abschluss der Phase-1-Studie zu BC 007 für die Behandlung von Kardiomyopathie bekannt

Der Medikamentenentwickler Berlin Cures gab den erfolgreichen Abschluss seiner Phase-1-Studie für seinen führenden Arzneimittelkandidaten BC 007 zur Behandlung von Kardiomyopathie bekannt. Bei BC 007 handelt es sich um eine aptamerbasierte DNA-Verbindung, die an funktionelle, pathogene, gegen den Beta-1-Adrenozeptor gerichtete Autoantikörper bindet und diese neutralisiert. Bereits eine moderate Dosierung von BC 007 konnte die Autoantikörper eliminieren. BC 007 zeigt nach wie vor ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil. Bei den 74 behandelten Personen sind keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse oder irgendwelche Anzeichen für eine allergische Reaktion aufgetreten. Die Ergebnisse geben einen optimistischen Ausblick für die kommende Phase-2-Studie.

Die Daten stützen das innovative Therapiekonzept von Berlin Cures, das erstmals einen ursächlichen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz bietet. Die gezielte Neutralisation von Autoantikörpern könnte eine attraktive Alternative zu kostspieligen und belastenden Blutwäscheverfahren oder Herzunterstützungssystemen bieten.

Mehr Informationen: 
Pressemeldung von Berlin Cures