Home  > Aktuelles  > Kurz Notiert

Kurz notiert

Hier finden Sie Kurznachrichten von Ascenion, ihren Partnern und aus dem Technologietransfersektor:

19.01.2017

Innovative Technologie aus München bringt Gentherapie voran

LentiBOOSTTM, ein neuartiges Adjuvant für Gentherapien, hat von der amerikanischen Aufsichtsbehörde FDA grünes Licht für den Einsatz in einer klinischen Phase III-Studie erhalten. Die Technologie wurde gemeinsam von SIRION Biotech in Martinsried und dem Helmholtz Zentrum München entwickelt. Sie kann die Effizienz, mit der lentivirale Vektoren Genmaterial in humane Zellen einschleusen, auf bis zu 90 Prozent steigern. Das gilt sogar auch für Blut- und Primärzellen, die für therapeutische Anwendungen besonders wichtig, aber sehr schwierig zu transfizieren sind. „Angesichts der sonst üblichen niedrigen Transduktionsraten könnte dieses Adjuvant den Erfolg von Gentherapie-Studien, die lentivirale Vektoren als Vehikel für den Gentransfer nutzen, sehr positiv beeinflussen“, meint Stefanie Possekel, Direktorin bei Ascenion.

Mit der Zulassung des Adjuvants zur klinischen Prüfung wurde eine erste Meilensteinzahlung durch den amerikanischen Lizenznehmer an SIRION Biotech fällig, von der auch das Helmholtz Zentrum München profitiert. Die Einnahmen und der Gewinn des Münchner Biotechunternehmens  sind dadurch in diesem Geschäftsjahr erheblich gestiegen. „Das ist ein großer Erfolg für unsere Partner”, so Stefanie Possekel weiter. „Sie haben auf höchstem wissenschaftlichem Niveau effizient zusammengearbeitet und dadurch sowohl medizinisch als auch finanziell hervorragende Ergebnisse erzielt.“ Ascenion hat mit dem SIRION-Helmholtz Team schon lange zusammengearbeitet und bereits 2010 ihre erste Kooperation zur Entwicklung lentiviraler Transduktionssysteme im Rahmen des ZIM Förderprogrammes unterstützt. Ascenion hat außerdem dabei geholfen, Kooperations- und Lizenzvereinbarungen zu strukturieren. 

Für weitere Informationen: Pressemitteilung von SIRION Biotech

15.12.2016

Weihnachtsgruß

Wir bedanken uns bei allen Kunden, Kollegen und Partnern im Technologietransfer, in der Wissenschaft und in der Industrie für die angenehme und produktive Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Anstelle von Weihnachtskarten werden wir den EinDollarBrille e.V. mit einer Spende unterstützen. Der Verein möchte 150 Millionen Menschen auf der Welt mit Brillen versorgen - Menschen, die von einem Dollar oder weniger am Tag leben und bis heute keinen Zugang zu Brillen haben. Die EinDollarBrille besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen. Sie wird von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft.

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Fest, eine geruhsame Zeit und viel Freude und Erfolg im neuen Jahr!
Ihr Ascenion Team

14.12.2016

amcure beginnt klinische Prüfung seines neuen Krebsmedikaments, schließt Finanzierungsrunde über 6 Mio. Euro und erweitert seinen Beirat

amcure, ein Unternehmen, das Ascenion von Beginn an durch sein Spinnovator-Programm unterstützt hat, erreicht einen wichtigen Meilenstein: Das Unternehmen hat eine I/Ib-Studie mit seinem führenden Projekt, AMC303, zur Behandlung von Krebspatienten gestartet. Ein erster Patient wurde bereits behandelt. Dabei soll die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik mehrerer, steigender Dosen von AMC303 bei Patienten mit fortgeschrittenen, metastatischen Tumoren untersucht werden, u. a. bei Pankreas-, Kopf- und Hals-, Darm-, Magen- und Lungenkrebs.  

AMC303 hat einen neuartigen Wirkmechanismus und könnte deshalb neue Optionen zur Behandlung fortgeschrittener Tumore eröffnen. Es bindet spezifisch an CD44v6, einen wichtigen Co-Rezeptor für mehrere zelluläre Signalketten, die beim Wachstum und der Metastasierung von Tumoren eine wichtige Rolle spielen.  

Um die klinische Entwicklung von AMC303 weiter zügig voranzutreiben, hat amcure erfolgreich eine B-Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Mio. Euro abgeschlossen, was den Betrag der eingeworbenen Finanzmittel auf insgesamt 10 Mio. Euro erhöht. Außerdem erweitert amcure seinen Beirat um Dr. Bruno Osterwalder, der wertvolle Fachkenntnisse einbringen wird.

Für weitere Informationen:
Pressemeldung von amcure "Beginn klinischer Studien"

Pressemeldung von amcure " Finanzierungsrunde"

21.11.2016

Berlin Cures beginnt Phase-I-Studie mit neuem Wirkstoff gegen Herzinsuffizienz

Berlin Cures, ein Unternehmen aus Ascenions Beteiligungsportfolio, startet die klinische Prüfung seines führenden Arzneimittelkandidaten BC007. Die Phase-I-Studie umfasst zwei Gruppen: gesunde Freiwillige und ältere, ebenfalls gesunde Menschen, bei denen Autoantikörper nachgewiesen wurden. Das Ziel besteht darin, die Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakokinetik und Wirksamkeit des Wirkstoffkandidaten beim Menschen zu untersuchen.

BC007 bietet einen neuen, ursächlichen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Allein in Deutschland betrifft diese Erkrankung rund 1,8 Millionen Menschen. Es ist der erste Wirkstoffkandidat einer patentgeschützten Plattform von Aptameren: kurze Oligonukleotid-Ketten, die hochspezifisch an Autoantikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren binden und diese neutralisieren. Wie Wissenschaftler am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft und an der Charité in jahrelanger Forschungsarbeit gezeigt haben, spielen diese Antikörper eine wichtige Rolle in der Entwicklung mehrerer, weit verbreiteter Krankheiten.

Für weitere Informationen: Meldung von Berlin Cures

14.11.2016

Ascenion vermarktet Innovationen aus der Akademia in Asien und Europa

In den letzten Wochen war Ascenions Team unterwegs, um sein Industrienetzwerk weiter auszubauen und sein IP-Portfolio gezielt zu bewerben.

Im Oktober besuchten sie als Teil einer Delegation Europäischer Biotech-Cluster Asien: erst Osaka, dann die BioJapan Konferenz in Yokohama. „Persönliche Kontakte und Erfahrungen sind unverzichtbar, um auf asiatischen Märkten voranzukommen“, meint Esther Lange, Industry Liaison Manager bei Ascenion. Japan ist der zweitgrößte Healthcare Markt weltweit und deshalb besonders wichtig für Ascenion und seine Partnerinstitute. Angesicht der alternden Gesellschaft in Japan werden Innovationen im Life-Science-Bereich für japanische Unternehmen und öffentlichen Organisationen immer wichtiger - und dementsprechend steigt ihr Interesse, mit europäischen Partnern zusammenzuarbeiten. „Wir konnten unsere Technologien sehr vielen, zentralen Biotech- und Pharmaunternehmen Japans vorstellen und viele wertvolle Kontakte knüpfen oder vertiefen.“

Anfang November ging es dann zur BIO-Europe in Köln, dem größten Life-Science-Partnering-Event Europas mit knapp 3.700 Teilnehmern aus 65 Ländern. Mit zahlreichen vorab vereinbarten Einzelgesprächen und vielen zusätzlichen ad-hoc-Treffen hat Ascenion diesmal besonders viele Firmenvertreter erreicht und die Sichtbarkeit von Technologien ihrer Partner weiter gestärkt. „Es war eine sehr effektive Veranstaltung, die uns viele wertvolle Ansatzpunkte geliefert hat, die wir in den kommenden Monaten gezielt weiterverfolgen werden“, so Esther Lange.

12.10.2016

Ascenion berichtet: Zahlen und Highlights des Jahres 2015

Die Zulassung von BLINCYTO® und VONVENDI – beides Medikamente, die u. a. auf geistigem Eigentum unserer Partner beruhen – hat fast jeder mitbekommen. Das sind die großen Momente im Technologietransfer: Wenn der Nutzen für Patienten greifbar wird. Möglich wären sie allerdings nicht ohne die vielen kleinen Schritte und Zwischenerfolge davor, die oft im Verborgenen bleiben. Auch deshalb haben wir uns entschlossen, jährlich für unsere Partner und alle Interessierten zusammen­zustellen, was gemeinsam initiiert, weiterverfolgt und erreicht wurde. Gleichzeitig möchten wir damit die Transparenz über unsere Aktivitäten erhöhen.

Im Jahr 2015 haben wir für insgesamt 28 Partner

  • 96 Erfindungsmeldungen geprüft und 38 Patentanmeldungen begleitet,
  • 4 Ausgründungsvorhaben und mehrere Projektentwicklungen intensiv unterstützt,
  • 12,8 Mio. Euro an Fördermitteln für die translationale Entwicklung eingeworben,
  • 3 Neubeteiligungen erworben und 3 Portfoliounternehmen bzw. Aktienbestände verkauft,
  • 1,2 Mio. Euro an die LifeScience-Stiftung ausgeschüttet, zumeist aus Beteiligungserlösen und
  • 40 erlösbringende Verträge mit der Industrie ausgehandelt.
  • 9,5 Mio. Euro haben unsere Partner aus von uns verhandelten Verträgen eingenommen.

Insgesamt wurden 2015 mehr als 2 Milliarden Euro mit Produkten umgesetzt, zu denen unsere Partner beigetragen haben, und Firmen unseres Portfolios haben rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Blättern Sie den Bericht durch! Neben Zahlen und Infografiken finden Sie auch spannende Projektbeispiele, die zeigen, welches Potenzial die Arbeit unserer Partner für die Allgemeinheit hat.

Download Ascenion Jahresbericht  2015

06.10.2016

Besuchen Sie die BioFIT in Lille (FR) am 30. November und 1. Dezember 2016

Als langjähriger Partner der BioFIT lädt Ascenion Sie herzlich zur diesjährigen Veranstaltung ein. Die BioFIT ist eine erstklassige Partnering-Plattform in Europa für den Technologietransfer, für Kooperationen zwischen Industrie und Akademia und für die Lizenzierung innovativer Projekte aus dem Life-Sciences Bereich. Die BioFIT führt jährlich mehr als 1.300 Entscheider aus dem Sektor zusammen – Technologietransfer-Experten, Wissenschaftler, Industrievertreter und Unternehmensgründer. Ihr gemeinsames Ziel: neue Partnerschaften initiieren, Kooperationsprojekte anbahnen und die Lizenzierung von Life-Science-Projekten stärken.

Jetzt anmelden!
Vorläufiges Programm
BioFIT Webseite

22.09.2016

ASTP-Proton bietet Besuch beim CERN, Genf (CH) am 10. Oktober 2016

Alle, die im Technologietransfer tätig sind, haben die Chance, gemeinsam mit Kollegen aus ganz Europa eine der weltweit größten und bekanntesten Forschungseinrichtungen zu besuchen: Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN). Die Teilnehmer werden die Technologietransfer-Experten am CERN kennenlernen und erfahren, wie das CERN sein Innovations-management strategisch entwickelt, um den größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit zu erzielen. Themen umfassen u. a. das Open Hardware Modell, den Wissenstransfer im Rahmen weltweiter wissenschaftlicher Kooperationen, Entrepreneurship, Start-up-Inkubatoren und Intellectual Property Management. Außerdem werden sie auch den berühmten Teilchenbeschleuniger besichtigen und die ganz neue Mikrokosmos-Ausstellung besuchen.

Mitglieder von ASTP-Proton erhalten einen reduzierten Preis. Nicht-Mitglieder sind ebenfalls willkommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 35 begrenzt, um einen informellen und persönlichen Austausch zu ermöglichen.

Jetzt anmelden!

Mehr über Site Visit CERN erfahren!

01.08.2016

Willkommen im Team!

Dr. Sam White ist seit Juli 2016 Senior Technology Development Manager beim Spinnovator. Er kommt aus Vancouver zu Ascenion und bringt vielfältige Erfahrungen aus den Bereichen Wissenschaft und Technik sowie internationales strategisches Management und Business Development mit.

Sam war zuvor Associate Director, Project Search/Evaluation and Partnerships beim Centre for Drug Research and Development. Das ist Kanadas Zentrum für die Translation biomedizinischer Forschungsergebnisse in medizinische Produkte. Er war mit seinem Team für die Identifizierung und Auswahl innovativer Projekte von externen Partner-Instituten in ganz Kanada verantwortlich. Sam hat über 20 präklinische Entwicklungsprojekte unterstützt und mehrere Spin-offs auf den Weg gebracht. Er war Gastreferent bei Veranstaltungen in Kanada, Japan und Europa, u. a. beim LESI Jahrestreffen in Brüssel 2015. 

Bevor er nach Kanada zog, arbeitete er als Berater bei H2O Venture Partners, einer Private-Equity-Firma in Oxford.

Sam ist promovierter Pharmazeut mit Auszeichnung der Welsh School of Pharmacy, Cardiff University. Er sammelte Erfahrung im klinischen Umfeld als registrierter Pharmazeut.
Schon als Student hat er sich besonders für die Translation von Forschungsergebnissen interessiert. Er nahm an der Biotechnology Young Entrepreneur’s Business Planning Competition in England teil und meldete sich dann für das Student Biotechnology Network und Stem Cell Network in Kanada, das Studenten bei der Entwicklung von Wirkstoffen und der Unternehmensgründung unterstützt. 

21.06.2016

Christian Stein übergibt die Präsidentschaft von ASTP-Proton an Marta Catarino

Marta Catarino, Direktorin von TecMinho in Portugal, ist die neue Präsidentin des europäischen Verbandes für Technologietransfer (TT), ASTP-Proton. Zusammen mit dem Team und den Mitgliedern von ASTP-Proton wird sie die Transformation des Verbandes weiter vorantreiben, die von den vorherigen Präsidenten Sara Matt-Leubner und Christian Stein nach dem Zusammenschluss von ASPT und Proton-Europe 2013 initiiert wurde.

Während der 18-monatigen Amtszeit von Christian Stein hat ASTP-Proton seine Mission weiterentwickelt und eine Strategie für die kommenden drei Jahre erarbeitet. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Reichweite und Bedeutung der Organisation weiter auszubauen, in erster Linie durch attraktive und interessante Angebote für ihre Mitglieder. Dafür wurden mehrere Initiativen auf unterschiedlichen Ebenen gestartet: 

Steigende Mitgliederzahlen und Reichweite:

  • Die Mitgliederzahl ist auf über 800 TT-Experten aus ganz Europa gewachsen. In den kommenden Jahren soll die 1.000er-Marke erreicht werden.
  • Die Zusammenarbeit mit nationalen Verbänden wurde intensiviert, um die Reichweite von ASTP-Proton zu stärken. Eine Richtlinie für Kooperationen auf nationaler Ebene ist jetzt verfügbar.
  • Die Preisstruktur wurde vereinfacht und transparenter gemacht. Während der Hauptversammlung im Mai 2016 wurde sie einstimmig verabschiedet.

Bessere Online-Services:

  • Es wurde eine neue Webseite erstellt, die demnächst online gehen wird. Neben einem breiten Spektrum an Informationen wird sie auch eine verbesserte Kommunikationsplattform für Direktoren bieten.
  • Zum ersten Mal wurden zentrale Vorträge der ASTP-Proton-Jahreskonferenz als Livestream für diejenigen angeboten, die nicht nach Kopenhagen kommen konnten.

Zunehmende Professionalisierung:

  • 6 Trainingskurse, 4 Master-Klassen, 3 praktische Trainings und 2 Ortsbesuche hat ASTP-Proton im vergangenen Jahr organisiert und durchgeführt.
  • Weitere TT-Experten wurden als RTTPs (Registered Technology Transfer Professional) akkreditiert; die Gesamtzahl liegt damit erstmals über 300. Um weitere Akkreditierungen zu fördern, wurde eine ‘Road to RTTP’ entwickelt, die zeigt, wie man zeit- und kostengünstig RTTP werden kann.
  • Für TT-Organisationen wurde ein neuer Service entwickelt, der so genannte ‘Peer-review by critical friends’. Das erste Projekt wird in Kürze starten.
  • ASTP-Proton unterstützt als Partner das EU-Programm Progress-TT. Daraus sind unter anderem eine Reihe von Best Practices zu zentralen Themen der Finanzierung von Technologietransfer und der Strukturierung von TT-Organisationen hervorgegangen. Sie sind jetzt online verfügbar (s. u.).

Höhere Reputation und Sichtbarkeit:

  • ASTP-Proton hat 2015 einen ‘Impact Report’ herausgebracht, der anhand von Beispielen eindrücklich zeigt, welche Bedeutung die öffentliche Forschung für unsere Gesundheit und unser aller Wohlbefinden hat.
  • ASTP-Proton hat 2014 außerdem eine Umfrage zu TT-Aktivitäten und -Ergebnissen durchgeführt und dabei die Rekordzahl von 373 Antworten erzielt, gegenüber gerade mal 204 im Vorjahr. Die Ergebnisse werden im Sommer 2016 publiziert.

“Das Team von ASTP-Proton hat in den vergangenen 18 Monaten sehr viel erreicht und mehrere zentrale Initiativen gestartet und vorangebracht”, sagt der scheidende Präsident Christian Stein. „Ich danke ihnen allen herzlich für ihr Engagement und ihre Unterstützung in dieser entscheidenden Entwicklungsphase von ASTP-Proton und wünsche Marta Catarino das Allerbeste und eine erfolgreiche und angenehme Präsidentschaft.“

Weitere Information (nur in englischer Sprache verfügbar)
Erfahren Sie mehr über ASTP-Proton
Schauen Sie sich den europäischen Impact Report an
Blättern Sie in den Best Practices zum Technologietransfer

08.06.2016

Erstklassige Life Science-Technologien aus ganz Europa jetzt auf biovaria.org

Rund 40 kommerziell attraktive, lizenzierbare Technologien, die auf der diesjährigen BioVaria präsentiert wurden, sind jetzt online verfügbar, auch die Videos der zugehörigen 10-minütigen Präsentationen. Die Technologien – potenzielle Therapeutika, Diagnostika und Plattformtechnologien – stammen von insgesamt 32 akademischen Einrichtungen und Universitäten aus 8 europäischen Ländern. Auf der Webseite finden Sie außerdem auch Informationen über die 8 Spin-offs, die am BioVaria-Spin-off-Panel teilgenommen haben, u. a. über den Gewinner des Spin-off Award, eine Ausgründung aus der Charité, die einen bahnbrechenden Ansatz zur Behandlung von Krebs entwickelt.
Die Veranstaltung, die von Ascenion und 12 weiteren europäischen Technologietransfer-Organisationen organisiert wurde, brachte insgesamt 170 Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus der internationalen biopharmazeutischen Industrie und dem Technologietransfer zusammen.

Technologien und Videos ansehen
Präsentationen der Spin-offs ansehen

Notieren Sie sich schon jetzt das Datum für die nächste BioVaria: 23. Mai 2017, München

25.05.2016

Captain T Cell: Start-up aus dem MDC gewinnt OneStart-Wettbewerb in London

Zum ersten Mal hat ein deutsches Team den weltgrößten Start-up-Wettbewerb in den Lebenswissenschaften gewonnen. Captain T Cell, ein Ausgründungsprojekt von Dr. Felix Lorenz und mehreren Kollegen am MDC, hat sich gegen 400 internationale Start-ups durchgesetzt und das Preisgeld von 100.000 britischen Pfund gewonnen. Damit wird das Team den innovativen Ansatz zur Immuntherapie von Krebs weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, eine Plattform zur Herstellung personalisierter, krebsspezifischer T-Zell-Rezeptoren zu schaffen. Mit Hilfe dieser Rezeptoren könnten körpereigene T-Zellen, sogenannte ‚Killer-Zellen‘, Krebszellen im Körper von Patienten finden und gezielt vernichten.

Ascenion, Technologietransferpartner des MDC, hatte das Potenzial des Ansatzes frühzeitig erkannt und eine entsprechende Patentierungsstrategie entwickelt. Zusammen mit den ausgründenden Wissenschaftlern und der Abteilung Technologietransfer des MDC wurden Patente angemeldet, die nun als wichtige Grundlage für den Transfer in die medizinische Anwendung dienen.

Weitere Informationen:

04.05.2016

9. BioVaria: Spitzenauswahl an Technologien und Sprechern

Seien auch Sie dabei!

Während der diesjährigen BioVaria am 17. Mai 2016 in München präsentiert Ascenion eine vielversprechende Auswahl an Technologien, Sprechern und Teilnehmern.

  • Entdecken Sie ein einzigartiges Angebot an kommerziell attraktiven Projekten, die aus führenden Forschungsinstituten und renommierten europäischen Universitäten stammen.
  • Finden Sie innovative, patentgeschützte Technologien, die zu Ihrem Entwicklungsbedarf passen: potentielle Diagnostika und Therapeutika, Forschungstools sowie Medizinprodukte.
  • Treffen Sie Vertreter von 13 Technologietransfer-Organisationen aus 8 verschiedenen europäischen Ländern und Wissenschaftler aus 50 internationalen Forschungseinrichtungen zu Face-to-Face-Gesprächen.
  • Lernen Sie vielversprechende europäische LifeScience-Start-ups kennen, die am diesjährigen Spin-off Panel teilnehmen.


Viele Vertreter der internationalen Life-Science-Industrie haben sich schon registriert.
Nutzen Sie die Gelegenheit!

Registrieren Sie sich hier

Erkunden Sie die Technologien, die in 10-minütigen Vorträgen und Postern vorgestellt werden!

02.05.2016

"Transfer 3.0 als Innovationsmodell für die Hightech-Strategie" - TechnologieAllianz-Konferenz am 31. Mai in Frankfurt

Als Mitglied der Technologieallianz möchte Ascenion Sie herzlich zur TechnologieAllianz-Konferenz am 31. Mai 2016 in Frankfurt einladen, die unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel steht.

Freuen Sie sich u. a. auf folgende namhafte Referentinnen und Referenten, die mit Ihnen über „Transfer 3.0 als Innovationsmodell für die Hightech-Strategie - Chancen für Wissenschaft und Wirtschaft“ diskutieren:           

  • Dr. Walter Weigel, VP European Research Institute, Huawei Technologies
  • Prof. Dr.-Ing. Karlheinz Brandenburg, Miterfinder des weltweit milliardenfach verbreiteten MP3-Standards sowie Leiter des Ilmenauer Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie
  • Dr. Elke Dittrich-Wengenroth, Head of External Innovation Therapeutics, Global External Innovation & Alliances, Pharmaceuticals Division der Bayer Pharma AG
  • Prof. Dr. Frank Piller, Lehrstuhlinhaber für Technologie- und Innovationsmanagement, RWTH Aachen


Seien Sie dabei und wirken Sie mit, Transfer 3.0 als neues Innovationsmodell weiterzuentwickeln und zu optimieren:
Dienstag, 31. Mai 2016, 09.30 – 17.30 Uhr bei der DECHEMA e.V., Theodor-Heuss-Allee 25 in 60486 Frankfurt

  • Treffen Sie renommierte Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft, der Politik, den Hochschulen sowie den Wissens- und Technologietransfereinrichtungen aus ganz Deutschland, die aktiv an der Umsetzung der neuen Herausforderungen von Transfer 3.0 teilnehmen.
  • Erhalten Sie neue Impulse und Wege zur Zukunftssicherung durch den gemeinsamen Austausch über innovationsfördernde Maßnahmen.
  • Freuen Sie sich auf interessante Gespräche in entspannter Atmosphäre mit den anderen Konferenzteilnehmern bei unserer „Welcome Reception“ am Vorabend der Konferenz.


Das aktuelle Programm und die Anmeldung zur Konferenz finden Sie hier.

08.03.2016

HIV: Auf dem Weg zur Heilung

Ein bahnbrechender Ansatz zur Therapie von HIV wurde kürzlich in der aktuellen Ausgabe von Nature Biotechnology publiziert: eine Designer-Rekombinase, die selektiv in HIV-infizierten Zellen aktiviert wird und das Virus dann spezifisch aus dem Zellgenom herausschneidet, ohne die Wirtszelle zu schädigen. Anders als bei verfügbaren Behandlungsstrategien gegen HIV, würde damit das Virus tatsächlich beseitigt – nicht „nur“ in Schach gehalten.

Die Technologie wurde von Prof. Hauber am Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) und Prof. Buchholz (TU Dresden, ehemals MPI für Molekulare Zellbiologie) entwickelt und optimiert. Das Team plant, den Ansatz im Rahmen einer Ausgründung weiter voranzutreiben. Die nächsten Schritte sind präklinische Entwicklung, Aufbau einer Produktion nach GMP-Standards und nachfolgend klinische Studien. Die aktuelle Publikation bildet den Startschuss für die intensive Investorenansprache, die von Ascenion wesentlich unterstützt wird, ebenso wie die Lizenzverhandlungen für die beteiligten Forschungseinrichtungen.

Mehr Info: