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Beeindruckende Fortschritte für Medigenes Krebsimpfstoff

Vor gut einem Jahr übernahm Medigene das Start-up Trianta, eine Ausgründung aus dem Helmholtz Zentrum München – und mit ihm nicht nur drei innovative Plattformen zur Entwicklung von Immuntherapien gegen Krebs, sondern auch das komplette Team von Prof. Dolores Schendel. Seitdem hat das am weitesten fortgeschrittene Programm, ein personalisierter Impfstoff auf Basis dendritischer Zellen, deutliche Fortschritte erzielt. Im März dieses Jahres hat Medigene die erste eigene (company sponsored) klinische Phase I/II-Studie zur Behandlung von akuter myeloischer Leukämie (AML) gestartet. Außerdem hat Prof. Schendel auf der jährlichen Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Krebsforschung (AACR) in Philadelphia, USA, positive Zwischenergebnisse einer laufenden akademischen Studie präsentiert. Besonders bemerkenswert: Bei vier Patienten mit Glioblastomen im Stadium 4 haben sich die Tumore im Zuge der 11- bis 16-monatigen Behandlungen vollständig zurückgebildet. Alle Studienteilnehmer haben den Impfstoff gut vertragen. „Diese ersten Daten unterstützen das Potenzial des Impfstoffes“, sagt Dr. Stefanie Possekel, Direktorin bei Ascenion. „Ich bin sehr beeindruckt von dem Engagement, mit dem Frau Prof. Schendel und das Medigene-Team die klinische Entwicklung vorantreiben. Es geht ihnen wirklich darum, neue Immuntherapien für Patienten verfügbar zu machen, die momentan keine effektiven Behandlungsmöglichkeiten haben.“

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