Führende Genomforscher aus Deutschland sowie einige hochkarätige Gäste aus anderen Ländern trafen sich kürzlich für drei Tage in Heidelberg zum fünften Jahrestreffen im Programm der Medizinischen Genomforschung, um ihre neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren und über die Zukunft der Genomforschung in Deutschland zu diskutieren. Mit dabei auch Dr. Hubert Müller von Ascenion, Leiter des KompetenzCenter Technologietransfer (KTT), das den Technologietransfer im Programm unterstützt und berät.
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte das KTT alle 183 Abstracts gründlich auf mögliche patentrelevante Inhalte hin überprüft und einige angepasst, damit eine spätere Patentanmeldung nicht gefährdet ist. „Insgesamt sind mehrere Patente und Lizenzen aus dem Programm hervorgegangen“, so Hubert Müller. „Allerdings wäre es verfehlt, die praktische Bedeutung der Forschungsergebnisse daran zu messen.
Beim Treffen wurde deutlich, dass die Genomforschung und die Translation der Ergebnisse in die Klinik durch das Programm enorm gewonnen haben. Schon heute beeinflussen die Ergebnisse aus der NGFN-Förderung die medizinische Praxis und sind aus dem klinischen Alltag zur Diagnose, Beurteilung und Behandlung einer Reihe von Erkrankungen nicht mehr wegzudenken.“ Ein Beispiel ist die routinemäßige Erfassung genomischer und genetischer Fingerprints in der Kardiologie, um eine gezieltere Behandlung der verschiedenen Indikationen zu ermöglichen.
Neben aktuellen Ergebnissen diskutierten die Teilnehmer in parallel stattfindenden Treffen der Verbünde auch Möglichkeiten zur Fortsetzung ihrer Forschungskooperationen, u.a. im Rahmen des neuen Förderkonzeptes des BMBF „e:Med“, das nach Beendigung der NGFN-Förderung Mitte 2013 einen systemorientierten Ansatz in der Forschung etablieren möchte.
Hier finden Sie weitere Informationen:
<link http: www.ngfn-meeting.de _blank external-link-new-window>Zum 5. NGFN-Treffen
<link http: www.bmbf.de pub foerderkonzept_emed.pdf _blank external-link-new-window>Zur Fördermaßnahme e:Med

