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Schneller und reibungsloser ausgründen mit standardisierten Rahmenbedingungen

TransferAllianz veröffentlicht Richtlinien zur Auslizenzierung von IP in Spin-offs aus Universitäten und Forschungseinrichtungen in den Lebenswissenschaften

Bürokratische und institutionelle Hürden erschweren oft die Gründung von Start-ups aus Forschungseinrichtungen. Die TransferAllianz, der deutsche Verband für Wissens- und Technologietransfer, hat nun klare standardisierte Eckpunkte für akademische Ausgründungen im Bereich Medical Life Sciences formuliert. Die Empfehlungen orientieren sich an den Konditionen weltweit agierender Transferverbände sowie an internationalen Modellen. Sie beinhalten Rahmenbedingungen für Lizenzverträge zu Patenten und anderem geistigen Eigentum in Verbindung mit Beteiligungen der Forschungseinrichtungen an ihren Ausgründungen. Ziel ist es, den Prozess der Gründung und Verwertung von Forschungsergebnissen effizienter zu gestalten und die internationale Anschlussfähigkeit sowie eine faire Partizipation aller Akteure zu sichern.

Die Ascenion, ein langjähriges Mitglied der TransferAllianz, hat an der Entwicklung der Richtlinien mitgewirkt.

Ascenion ist derzeit an 36 Spin-offs beteiligt, in denen insgesamt über 200 Millionen Euro Wagniskapital stecken. Durch die Anwendung internationaler Benchmarks konnte Ascenion gemeinsam mit den Gründern und Investoren marktgängige Konditionen aushandeln, die Forschungseinrichtungen und damit künftigen wissenschaftlichen und translationalen Forschungsprojekten zugutekommen.

Die Empfehlungen der TransferAllianz sollen dazu beitragen, den Technologietransfer in Deutschland weiter zu professionalisieren sowie transparenter, fairer und vor allem auch schneller zu gestalten. Sie sind ein wichtiger Schritt, um das Potenzial von akademischen Ausgründungen auszuschöpfen und die deutsche Start-up-Landschaft zu stärken.
 

Zum Positionspapier der TransferAllianz