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SPRIND fördert sThesis mit bis zu 1,5 Millionen Euro

Ascenions Portfoliounternehmen sThesis GmbH erhält als eines von acht internationalen Teams die erste Phase einer SPRIND-Challenge mit bis zu 1,5 Millionen Euro für die Entwicklung neuer Sensortechnologien zur kontinuierlichen Hormonmessung.

sThesis setzte sich mit seinen Partnern Helmholtz Munich, dem TUM Klinikum Rechts der Isar und dem LMU Klinikum in einem europaweiten Wettbewerb der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) durch. Insgesamt hatten sich 68 Teams beworben. Unter dem Projektnamen „Non-invasive Continuous Endocrine Phenotyping“ arbeitet das Münchner Team an einer nicht-invasiven Technologie, die Hormone kontinuierlich im Alltag erfassen soll. Die Förderung ist nicht verwässernd und soll die weitere technische Entwicklung ermöglichen.

Bislang werden Hormonwerte in der Regel punktuell durch Blut- oder Urinproben bestimmt. Kontinuierlich messende Sensoren könnten dagegen hormonelle Schwankungen im Tages- und Zyklusverlauf sowie Reaktionen auf Stress, Schlaf oder Ernährung genauer abbilden und dazu beitragen, Erkrankungen früher zu erkennen. Ziel der SPRIND-Challenge ist es, Biosensoren zu entwickeln, die mindestens vier Hormone über sieben Tage hinweg kontinuierlich messen. Als biologische Untersuchungsmaterialien kommen unter anderem Schweiß, Speichel und Gewebsflüssigkeit infrage. Perspektivisch könnten die erhobenen Daten neue Möglichkeiten für Diagnostik, Präzisionsmedizin und KI-gestützte Analysen eröffnen.

Die Challenge umfasst drei Förderstufen. In der ersten, zwölfmonatigen Phase ab Juli 2026 können die acht ausgewählten Teams jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten und ihre Technologie bis zu einem validierten Proof of Concept weiterentwickeln. Anschließend entscheidet eine Jury über den Einzug in die zweite Runde, die mit bis zu zwei Millionen Euro pro Projekt ausgestattet ist. In der dritten Phase können bis zu vier Teams jeweils weitere 2,5 Millionen Euro erhalten.

Die sThesis GmbH ist eine Ausgründung aus dem Helmholtz Zentrum München, an der Ascenion, langjähriger Technologietransferpartner von Helmholtz Munich, beteiligt ist.

Weitere Informationen: Website von SPRIND