Massenspektrometrie ist ein Standardverfahren in der Proteomik, das riesige Datenmengen erzeugt, die sehr komplex und deshalb schwer zu interpretieren sind. DIA-NN 2.0 setzt künstliche Intelligenz ein, um Rauschen herauszufiltern, Proteine präzise zu identifizieren und zuverlässig zu quantifizieren.
Die Software beruht auf wegweisenden Arbeiten von Vadim Demichev und seinem Team aus dem Labor für Quantitative Proteomics im Rahmen des MSTARS Konsortiums an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Neben der Version für akademische Nutzer hat Aptila kürzlich die kommerzielle Variante „DIA-NN 2.0 Enterprise“ eingeführt, die für Pharma- und Biotech-Unternehmen entwickelt wurde. Sie trifft auf eine hohe Nachfrage, sodass bereits wichtige Branchenakteure, darunter Bruker Daltonics, als Kunden gewonnen werden konnten.
Für die akademische Forschung steht weiterhin eine kostenlose Version von DIA-NN 2.0 zur Verfügung, um einen breiten Einsatz in der Wissenschaft zu ermöglichen.
Ascenion, Technologietransferpartner der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat die Lizenzverhandlung zwischen Aptila und dem Institut unterstützt und ist an dem neuen Unternehmen beteiligt.

