Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Multipler Sklerose entwickelt. Durch chemische Verknüpfung zweier bereits zugelassener Pharmaka haben sie eine neue Substanzklasse geschaffen, die Nervenzellen wirksamer schützt und dabei weniger unerwünschte Nebenwirkungen hervorruft, als die verwendeten Pharmaka-Bausteine jeweils allein. Es handelt sich um Wirkstoffe der Cyclosporin und FK506 (Tacrolimus)-Reihe. Als Grundlage für die weitere Entwicklung und Kommerzialisierung dieses innovativen Ansatzes, wurde die neue Substanzklasse jetzt zum Patent angemeldet. Die Technologietransferpartner der beiden Institute, Ascenion und Max-Planck-Innovation, haben den Prozess begleitet.
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<link http: www.dzne.de ueber-uns presse meldungen pressemitteilung-nr-26.html external-link-new-window>Gemeinsame Pressemeldung des DZNE und der MPG

