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Lizenzierung einer Technologie zur besseren Vorhersage von Präeklampsie

Ascenions Partnerinstitut Charité – Universitätsmedizin Berlin und die NeoPredics AG haben einen Lizenzvertrag zur Nutzung der innovativen PreFree-Technologie geschlossen. Vorrangiges Ziel des Projekts ist die prädiktive Risikoeinschätzung für Präeklampsie.

PreFree ist ein KI-gestütztes System zur frühzeitigen Erkennung individueller Risiken für Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie. Diese ist eine der häufigsten und gefährlichsten Schwangerschaftskomplikationen; jährlich sterben weltweit etwa 76.000 Frauen und 500.000 Ungeborene daran. PreFree hilft Ärztinnen und Ärzten dabei, fundierte Therapie- und Hospitalisierungsentscheidungen zu treffen, um Fehldiagnosen sowie unnötige Klinikaufenthalte zu vermeiden, die Versorgungsqualität zu steigern und Gesundheitskosten zu senken. Die Technologie beinhaltet auch die Fernüberwachung der Patientinnen.

Aktuell wird eine klinisch-praktische Studie vorbereitet, um den Einfluss von PreFree auf die medizinischen Versorgungsprozesse zu analysieren. Zwei überregional tätige Krankenkassen begleiten das Vorhaben als Partner – ein wichtiger Schritt zur evidenzbasierten Implementierung in die Regelversorgung. Die Markteinführung für PreFree in Deutschland wird für das vierte Quartal 2025 erwartet.

Das Projekt PreFree wurde von Prof. Dr. Stefan Verlohren, ehemals Klinik für Geburtsmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und inzwischen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), initiiert und im Rahmen des BIH Digital Health Accelerator-Programms gefördert. Ascenion hat als Technologietransferpartner der Charité die Lizenzverhandlungen mit NeoPredics unterstützt.

Weitere Informationen: Website von NeoPredics